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Nicht schnacken, machen!

Worpswede (pvio). Der Worpsweder Marcus Beyer möchte mit vereinten Kräften den Spielplatz „Neu Osterwede“ auf Vordermann bringen.

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Hier ist eher Essig mit Klettern.

Hier ist eher Essig mit Klettern.

Worpswede (pvio). Der Worpsweder Marcus Beyer möchte mit vereinten Kräften den Spielplatz „Neu Osterwede“ auf Vordermann bringen.
„Die Errichtung von Spielplätzen sollte nicht nur Auflage bei der Erschließung von Wohngebieten sein und einzig diesem Zweck dienen, sondern attraktive Plätze der Zusammenkunft für Kinder und Familien sein“, so die Überzeugung von Marcus Beyer (32) aus Worpswede. Und seiner Überzeugung gemäß handelte Beyer auch: Für den in die Jahre gekommenen Spielplatz „Neu Osterwede“ im Rücken des LIDL-Marktes zwischen Bernhard-Huys- und Richard-Oelze-Ring in Worpswede hat er Spenden gesammelt, über eine Spendenseite und einen Facebookaufruf. 600 Euro seien bereits nach 48 Stunden zusammengekommen, um die teilweise nicht mehr nutzbaren Spielgeräte auszutauschen. Bei solchen Projekten sollte man nicht lang schnacken, sondern machen, so Beyers Motto. Dem möchten auch weitere Bürger:innen Worpswedes folgen und baten dem Initiator tatkräftige Unterstützung an.
Aber auch die Gemeinde sei mit ihm Boot, wie Beyer mitteilt. Der Bürgermeister sei für den Hinweis auf die maroden Spielgeräte dankbar gewesen und habe Beyers Anliegen nicht nur an den Bauhof zur Überprüfung weitergeleitet, sondern zudem den Vorschlag gemacht, dass die kleine Betonmauer um den Spielplatz herum von Kindern mit Farbe gestaltet werden könne. Die Farbe würde die Gemeinde stellen.
Wenn Gemeinde und Bürger:innen sich gemeinsam des Spielplatzes annehmen, könnte sich auch etwas an dem Ruf Worpswedes ändern, nicht besondern Kinder- und Jugendfreunlich zu sein, wie Beyer meint.
Er selber habe es sich zur Aufgabe gemacht, für die Aktion zu werben, transparent zu begleiten und ddarauf zu achten, dass das Geld zweckmäßig und verantwortlich eingesetzt werde. „Bei der Beschaffung und Ausführung zähle ich auf die Gemeinde“, so Beyer.
Interessierte finden auf www.betterplace.me/spielplatzworpswede und über Facebook: www.facebook.com/spielplatzworpswede/ weitere Informationen.
Foto: M. Beyer


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