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Manfred Thoden veröffentlicht Teil 2 seiner Worpsweder Tetralogie

Ohrel/Worpswede (rgp). Manfred Thoden ist Pastor in Selsingen. Nebenher schreibt er Bücher. Sein zweiter Krimi besteht aus zehn Kapiteln plus Finale.
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Manfred Thoden präsentiert seinen neuen Roman „Herbstluft in Worpswede“. Foto: rgp

Manfred Thoden präsentiert seinen neuen Roman „Herbstluft in Worpswede“. Foto: rgp

Auf den „Sommerabend in Worpswede“ folgt die „Herbstluft in Worpswede“, bevor die Tetralogie dann wahrscheinlich in den nächsten beiden Jahren mit dem „Wintermärchen in Worpswede“ bzw. dem „Frühlingserwachen in Worpswede“ enden wird.
 
Schöngeistige Literatur?
 
Doch das ist noch Zukunftsmusik. Fakt ist, dass Thoden sich für Worpswede interessiert, seit ein früherer Lehrer ihn dort das „Gucken“ gelehrt hat. Zudem mochte der Geistliche Vogeler. Mackensen empfand er als statisch. Dazu kommt seine Vorliebe für Musik. „Herbstluft in Worpswede“ ist nun seit kurzem in allen Buchhandlungen erhältlich. Dabei käme er eigentlich vom „Schöngeistigen“ her, lese Thomas Mann, Theodor Fontane und Goethe, erzählt der Krimiautor mit einem Lächeln. Dennoch war im ersten Band der „Böse“, der den Titelhelden Thees Thoden hätte erschießen wollen, mit Beton an den Füßen im Huvenhoopsmoor gelandet – wobei die Initiatoren des grausigen Endes von der Kunstmafia sich vorab freundlicherweise erkundigt hatten, ob der Beton auch ökologisch abbaubar sei. Gerade noch einmal davongekommen, darf Thees Thoden nun also ein weiteres Abenteuer erleben.
 
Lobe den Herren
 
Darin kommen auch Mitglieder von Ton Steine Scherben (performten 2011 in der Musik Hall) vor. Speziell Perkussionistin Britta Neander ist hier wichtig: Sie war nicht nur die Schwester von Albrecht „Ali“ Neander, dem Gitarristen der Rockband Rodgau Monotones, sondern auch eine Nachfahrin des Pastors sowie Kirchenliederdichters und -komponisten Joachim Neander (1650-1680), dem Schöpfer des Liedes „Lobe den Herren“ (EG 317). Nach ihm wurde das Neandertal benannt, damit folglich mittelbar gar die Neandertaler. Kurzfassung der Geschehnisse: Nach seinem sommerlichen Abenteuer (Teil 1 – „Sommer in Worpswede“) gerät Protagonist Thees Thoden diesmal in einen Krimi voller Kunst und Musik. Ein bayrischer Investor möchte den Worpsweder Niedersachsenstein erwerben, um ebendort Wagner-Festspiele zu veranstalten. Im Bayrischen Hof Worpswede, bei einem Konzert in der Music Hall sowie in der Bäckerei „Mit Laib und Seele“ werden dann auf jenen Interessenten Mordanschläge verübt. Die Angst greift um sich… Thees Thoden, stets im Zentrum des Geschehens, somit permanent selbst in akuter Gefahr, führt das große Finale dann mit seiner Freundin Gabriele nach Rom, in die Weltstadt der Künste. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten – denn schließlich soll das überaus spannende Buch ja noch gelesen werden. Erschienen ist es dieser Tage im Verlag Atelier im Bauerhaus aus Fischerhude.


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