

Worpswede/Grasberg. Eigentlich begann alles mit einem Satz ihrer älteren Schwester: „Komm mal mit.“ Rieka Fuhrig-Heuwinkel ging mit zum Kindercamp der Evangelischen Jugend in Stotel – und blieb der kirchlichen Jugendarbeit verbunden. Nach ihrer Konfirmation engagierte sie sich in Kindergruppen und Kindergottesdiensten. „Kirche war für mich früh ein Ort der Gemeinschaft“, sagt die heute 36-Jährige.
Beruflich schlug Fuhrig-Heuwinkel zunächst einen anderen Weg ein. Nach dem Abitur absolvierte sie bei der Gemeinde Loxstedt eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Es folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kirchenkreis Wesermünde, bei dem sie bereits Projekte mit Kindern betreute und im Konfirmandenunterricht mitarbeitete.
Nach einem Studienjahr in Vechta wechselte sie nach Hannover und studierte Religionspädagogik und Soziale Arbeit. Ihr Anerkennungsjahr absolvierte sie in der Kirchengemeinde und Jugendpflege Loxstedt. Danach folgten verschiedene berufliche Stationen, unter anderem bei privaten Trägern, in der Jugendpflege Schiffdorf, als Leiterin einer Kinderkrippe und in der Verwaltung eines Altenheims.
Später kehrte Fuhrig-Heuwinkel als Diakonin in die kirchliche Arbeit zurück. In Loxstedt, Stotel und Büttel gehörten Konfirmandenarbeit, Kindercamps, die Ausbildung von Gruppenleitungen und die große Konfirmanden-Segelfreizeit „Flotte“ zu ihren Aufgaben. Da ihre Stelle dort nur als Elternzeitvertretung angelegt war, suchte sie nach einer neuen Aufgabe.
Seit dem 1. Februar arbeitet Fuhrig-Heuwinkel nun in Vollzeit für die Gesamtkirchengemeinde Worpswede, Grasberg und Hüttenbusch. Ein Schwerpunkt ist die Konfirmandenarbeit. Zudem war sie bereits beim Konficamp in Offendorf sowie bei der Kinderferienkirche aktiv.
Für die kommenden Monate will sie zunächst die Gemeinden und vorhandenen Strukturen kennenlernen. Geplant ist unter anderem ein Traineekurs für frisch Konfirmierte, die sich engagieren möchten, aber noch zu jung für die Juleica-Ausbildung sind.
Am Sonntag, 13. September, wird Fuhrig-Heuwinkel um 14 Uhr in der Grasberger Kirche offiziell eingeführt. Anschließend lädt die Gesamtkirchengemeinde zum Beisammensein ins Gemeindehaus ein.




