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IRB-Mitglieder machen wieder beim „Heimat shoppen“ mit

Ritterhude (jm). Die Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe (IRB) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der IHK-Aktion „Heimat shoppen“, die am 10. und 11. September stattfindet.

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Flagge zeigen am 10. und 11. September: Simone Schröter und Seda Uzun verteilen das Werbematerial für „Heimat shoppen“ an die IRB-Mitglieder. Foto: eb

Flagge zeigen am 10. und 11. September: Simone Schröter und Seda Uzun verteilen das Werbematerial für „Heimat shoppen“ an die IRB-Mitglieder. Foto: eb

Wie wichtig etwas ist, merkt man häufig erst, wenn es plötzlich fehlt. So ging es vielen Menschen im Frühjahr 2020 und erneut im Winter dieses Jahres. Aufgrund der weitreichenden Lockdowns konnte man nicht wie üblich durch die Einkaufsstraßen und Geschäfte bummeln. Ausgiebig shoppen war nicht möglich.
Damit die Geschäfte nicht für immer verschwinden, brauchen sie die Unterstützung der Menschen vor Ort. „Heimat shoppen“ wurde ins Leben gerufen, um die Vielfalt und Bedeutung der lokalen Betriebe für die Lebensqualität vor Ort herauszustellen. Die Unternehmen versorgen nicht nur die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sorgen für Steuereinnahmen in der Kommune. Sie bieten Arbeitsplätze ohne lange Fahrtwege, ermöglichen Jugendlichen mit Ausbildungsplätzen den erfolgreichen Einstief ins Berufsleben und unterstützen Vereine und Kultur.
„Für uns ist ‚Heimat shoppen‘ natürlich das ganze Jahr über Thema, an diesem Wochenende wird es aber besonders betont“, sagt Simone Schröter vom IRB. In diesen Tagen werde das Werbematerial - unter anderem die bekannten Papiertüten mit dem „Heimat shoppen“-Logo - an die Mitglieder verteilt, damit am kommenden Wochenende alle „Flagge zeigen“ können. Dabei geht es nicht nur um den Einzelhandel, betont Schröter. „Wir wollen auch auf die Gastronomie und Handwerksbetriebe aufmerksam machen.“
Gerade jetzt sei die Aktion besonders wichtig für die Gewerbetreibenden. „Der Trend zum Internet hat sich durch Corona enorm beschleunigt. Es geht darum, die Vielfalt vor Ort zu erhalten“, so Schröter. Ritterhude sei zwar eine kleine Kommune und habe keine zentrale Einkaufsmeile. „Trotzdem bekommt man bei uns so gut wie alles, was man haben möchte“, sagt Schröter. Für die Attraktivität der Gemeinde sei das Angebot der lokalen Geschäfte entscheidend. „Man sucht sich ja auch den Wohnort danach aus, was es dort so gibt.“
Nach der Erfahrung der IRB-Mitglieder zahlen sich persönliche Beratung und ein direkter Draht zu den Kund:innen aus. „Ich bekommen von unseren Mitgliedern das Feedback, dass viele Kunden die Geschäfte unterstützt haben und jetzt auch zurückkehren“, freut sich Schröter.


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