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Erfreuliche Zwischenbilanz

Der Bau der Kurzzeitpflege am Kreiskrankenhaus kommt gut voran. Der Zeitplan werde eingehalten und das eingeplante Budget eventuell unterschritten.

Osterholz-Scharmbeck.„Heute können wir sehen, was hier einmal entsteht,“ so die ersten Worte von Landrat Bernd Lütjen beim offiziellen Richtfest für die neue Kurzzeitpflegeeinrichtung am Kreiskrankenhaus in Osterholz-Scharmbeck. Bei strahlendem Sonnenschein waren zahlreiche geladene Gäste, darunter viele Kreistagsabgeordnete zu dieser Feierstunde gekommen. Lütjen bedankte sich in seiner kurzen Ansprache bei allen an dem Vorzeigeprojekt beteiligten Planern, Bauleitern und Handwerkern für die bisher geleistete Arbeit. Ein besonderer Gruß ging an die anwesende und vor kurzem aus dem Amt geschiedene „Erste Kreisrätin“ Heike Schumacher. Sie habe von Anfang an mit viel Herzblut das Vorhaben begleitet.

Deutlicher Baufortschritt

Mit der neuen Kurzzeitpflegeeinrichtung des Landkreises Osterholz soll ein eigenständiges und spezialisiertes Angebot für Menschen entstehen, die vorübergehend pflegerische Unterstützung benötigen. Nach der Grundsteinlegung im Januar ist der Baufortschritt mittlerweile deutlich erkennbar. Das Gebäude wird in massiver Bauweise mit Klinkervorsatzschale errichtet. Die Außenwände sind vierschalig ausgeführt. Zur technischen Ausstattung gehören unter anderem Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Holz-Aluminium-Fenster mit Dreifachverglasung. Die Häuser 1 und 2 werden derzeit verklinkert. Die ersten Fenster sind eingesetzt und ein Verbindungsweg zum benachbarten Kreiskrankenhaus wird aktuell erstellt.

Mit großen Schritten erfolgt der Innenausbau. Noch im Herbst soll die Gestaltung der Außenanlagen beginnen, einschließlich der Innenhöfe, der Zufahrt, der Begrünung des Grundstücks sowie eines besonderen Gartens, in dem insbesondere demenziell erkrankte Bewohner sich betätigen oder aufhalten können. Parallel dazu laufen umfangreiche Vorbereitungen für den späteren Betrieb. Dabei müssen gesetzliche und fachliche Anforderungen sowie zukünftige Betriebsabläufe und organisatorische Strukturen beachtet werden. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus, um Synergien zu nutzen, Prozesse zu vereinfachen und insbesondere die Abläufe in der Kurzzeitpflege effizient zu gestalten.

Kosten im Budget

Zur weiteren Vorbereitung gehören die Gewinnung neuer Mitarbeiter, die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie die Ausstattung und Möblierung der Pflegeeinrichtung. Stand heute, sollen die Arbeiten im Mai 2027 weitestgehend abgeschlossen sein und rund zwei Monate später die ersten Gäste in ein neues „Zuhause auf Zeit“ einziehen können. Landrat Bernd Lütjen hatte bei seiner Rede zum Richtfest noch eine gute Nachricht im Gepäck. Bislang habe es nur wenige Komplikationen beim Bau der neuen Kurzzeitpflegeeinrichtung gegeben und so könne er eine erfreuliche Zwischenbilanz verkünden. Nach aktuellem Stand liege das Projekt im vorgesehenen Kostenrahmen und am Ende könne man eventuell sogar das geplante Budget unterschreiten. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist das absolut nicht üblich“, so der Landrat. Nach dem obligatorischen traditionellen Richtspruch durch Mitarbeiter der am Bau beteiligten Dachdeckerfirma, erwartete die anwesenden Gäste ein kleiner Imbiss in der zukünftigen Wohnküche des Demenzbereichs.


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