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Einkaufshilfe startet wieder

Osterholz-Scharmbeck (eb). Die Jusos im Kreis Osterholz reagieren auf die steigenden Corona-Infektionszahlen und bieten ab sofort wieder ihre Einkaufshilfe für Angehörige von Risikogruppen an.

„In Krisenzeiten muss man füreinander einstehen und Charakter beweisen. Das Rezept zur Bewältigung gegen die Corona Krise ist Abstand, Hygieneregeln, Rücksicht und Solidarität“, sagtFrederik Burdorf, Kreisvorsitzender der Jusos. Deshalb starten die Jungsozialist*innen ab sofort ihre Einkaufshilfe für Hilfesuchende, die einer nachdem Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppe angehören. Der Service gilt erst einmal für die Stadt Osterholz-Scharmbeck und die Samtgemeinde Hambergen. Hilfesuchende können sich unter der Nummer 04791/80 795 22 melden und die Jusos melden sich spätestens in 24 Stunden zurück. Den Hilfesuchenden werden eine feste Kontaktperson, die für sie die nächsten Wochen einkauft, zugeteilt. „Dies gilt, solange das Infektionsgeschehen im Landkreis so dynamisch ist“, erklärt Burdorf. Jeder Einkauf werde so kontaktfrei wie möglich gestaltet. Die Abstands und Hygieneregeln der BzgA würden dabei befolgt.
„Bereits von März bis einschließlich Juni dieses Jahres haben wir unsere Einkaufshilfe erfolgreich durchführen können und mehrere Hilfesuchende versorgen können. Unser Traum ist es, den Service für alle Menschen in allen Gemeinden Osterholz anbieten zu können. Aber uns fehlen dafür die Ehrenamtlichen“, sagt Youri Steeneck, selbst ehrenamtlicher Einkaufshelfer in Hambergen. „Ehrenamtliche können sich deshalb jederzeit bei uns unter der Nummer 04791/80 795 24 melden. Es ist wirklich kein intensives Ehrenamt. Maximal eine Stunde in der Woche muss ich dafür aufbringen. Die Freude, Dankbarkeit und Herzlichkeit der netten älteren Damen und Herren sind Grund genug mitzuhelfen. Man bekommt viel zurück“, so Frederik Burdorf abschließend. Einkaufshelfer*innen sollten zwischen 18 und 50 Jahren und mobil sein, sowie nicht zu einer Risikogruppe gehören.


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