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DRK begrüßt Initiative für mehr Defibrillatoren

Osterholz-Scharmbeck (lse). Der DRK-Kreisverband Osterholz e.V. begrüßt die Initiative des Finanzausschusses der Stadt Osterholz-Scharmbeck, weitere Defibrillatoren in den Ortschaften öffentlich vorhalten zu wollen.
Die Mitglieder des Finanzausschusses hatten im Oktober einstimmig die Verwaltung aufgefordert, eine entsprechende Bedarfsprüfung in den Ortschaften durchzuführen. Für die Anschaffung der Defibrillatoren ist im Haushaltsplan 2020/2021 die Summe von 10.000 Euro vorgesehen.
„Jedes Jahr fallen statistisch im Landkreis Osterholz etwa 90 Menschen dem Sekunden-Herztod zum Opfer“, sagt Uli Gerster, Ausbildungsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V. Das beste Mittel im Kampf gegen den plötzlichen Herztod sei der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses, in dessen Rahmen auch die Verwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) geübt wird. „Die Geräte sind speziell für Laien konzipiert und können buchstäblich mit ‚einem Knopfdruck‘ bedient werden“, erläutert Gerster.
„Auch ein noch so gut aufgestellter Rettungsdienst kann Maßnahmen der Ersten Hilfe nicht ersetzen“, sagt Uli Gerster. „Kommt es zu einem Herzstillstand, tritt innerhalb weniger Minuten eine lebensgefährliche Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff ein. In dieser kurzen Zeit kann in der Regel kein Notarzt oder Rettungsdienst zur Stelle sein. Deshalb müssen Ersthelferinnen oder -helfer umgehend mit der Herzdruckmassage beginnen, um den Menschen zu retten“, so der Ausbildungsbeauftragte. Medizinisch sei nachgewiesen, dass sogenannte AED-Geräte hierbei eine effektive Hilfe sein können.


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