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Drei Tage Ausnahmezustand

Ab dem 5. September wird die Riesstraße wieder zur Flaniermeile: Das 38. Hammefest steht in den Startlöchern.

Ab dem 5. September wird die Riesstraße wieder zur Flaniermeile: Das 38. Hammefest steht in den Startlöchern.

Bild: Eb

Ritterhude (red). Wenn Anfang September die Riesstraße zur Festmeile wird, verwandelt sich Ritterhude in einen Treffpunkt für Musik, Kulinarik, Vereinsleben und Geselligkeit. Vom 5. bis 7. September lädt das 38. Hammefest ein – mit rund 65 Ständen, drei Bühnen, neuem Puppentheater und einem Flohmarkt, der weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist.

Das Hammefest ist kein gewöhnlicher Termin, sondern ein Versprechen: Drei Tage lang pulst die Ortsmitte – vom Kirchturm der St.-Johannes-Kirche bis zum Hamme Forum – im Takt von Fanfaren, Bassläufen und Laternenliedern, flankiert von Vereinsständen, Bücherkisten und dem Duft aus Pfannen und Öfen. Die Festmeile erstreckt sich auf der Riesstraße von der Ortsmitte bis zum Hamme Forum.

 

Eröffnung, Laternen und ein Himmel aus Licht

Der Auftakt gehört der Tradition: Am Freitag, 5. September, wird um 19.30 Uhr das Hammefest durch den Vereinsvorsitzenden Michael Harjes und Bürgermeister Jürgen Kuck eröffnet. Direkt danach ziehen Kinder mit selbstgestalteten Laternen los – begleitet von einem Fanfarenzug, der Jugendfeuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz. Um 21 Uhr leuchtet über dem Hamme Forum das Höhenfeuerwerk.

 

Bummeln, Stöbern, Vereinsleben

Am Samstag, 6. September, beginnt ab 15 Uhr das große Flanieren: Vereine und Institutionen laden zum Vorbeischauen, der Ritterhuder Schützenverein bietet Lichtpunkt- und Blasrohrschießen an, und der Lions Club richtet in der Riesturnhalle seinen Büchertisch ein. Entlang der Meile locken Waffeln, Schmalzkuchen, Steaks, Würstchen und Pizza – ein kulinarischer Querschnitt, der zum Anhalten und Anstoßen einlädt. Für Kinder läuft an beiden Tagen ein buntes Rahmenprogramm.

 

Premiere: Puppenbühne auf dem Markt

Erstmals spielt die Gnarrenburger Puppenbühne auf dem Marie-Bergmann-Platz. Die Vorstellungszeiten: Samstag um 15, 16 und 17 Uhr; Sonntag um 10 Uhr, 11.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr.

 

Drei Bühnen, viele Facetten: Das Musikprogramm

Die Bühnen tragen die Namen langjähriger Partner: Sparkasse Rotenburg Osterholz, Osterholzer Stadtwerke und Volksbank Bremen-Nord. Was dort zu hören ist, deckt die Skala zwischen Funk, Shanty, Rock’n’Roll, Kleinkunst und Balladen ab. Zu den hervorgehobenen Acts zählen The Old School aus Hamburg und die achtköpfige Soul-Formation Dictionary of Funk aus Bremen. Als musikalische Stammgäste kommen Return sowie der in Ritterhude besonders beliebte Solo-Künstler AC HIM; Heimspiel hat die Ritterhuderin Mia Ohlsen. Neu dabei: Sax & Schmalz und die Peanuts.

Freitag: Ab 20 Uhr sorgen Dictionary of Funk, The Old School und Nothing Left to Loose für den Abendauftakt – mit „Funky Grooves & ehrlicher Soul-Power“ (Bremen), einer „Partyband aus Hamburg“ und „Songs from Woodstock and Beyond“ (Bremen).

Samstag: Ab 15.30 Uhr öffnet sich das Spektrum: 4 sind anders (Kleinkunst-Rock’n’Roll), Masa Daiko (japanische Trommeln), Mia Ohlsen (Shantys, Plattdeutsch und Co), dazu Am A… vorbei (Rock’n’Roll), Marvinio (zauberhafte Momente). Um 20 Uhr dann die Abendblöcke: Return („NDW, Rockklassiker und Hits von heute“), Six Tons („Legends of Rock“) sowie Sax & Schmalz („Swing, Bossa Nova, Walzer, Tango, Rock’n’Roll und nostalgische Schlager“).

Sonntag: Ab 11 Uhr erklingen Shantys (Shanty-Chor Grambke), parallel A.C. HIM; später folgen Mathias Lück („Lieder von Papageien und Piraten“), Stompin Roots (Blues, Rockabilly, Rock), Triple B („Hardrock und Schnulze, Pop und Country“), die Number One Band (Rock, Oldies, Blues) sowie die Peanuts („gutgelaunte Partymusik von Swing und Rock’n’Roll zu Tango und Barockmusik“). Dazwischen, um 16 Uhr: die GYM-Tanzmäuse mit Showprogramm der GYM OHZ.

Der Flohmarkt: Der Sonntagsklassiker belebt die gesamte Festmeile und angrenzende Nebenstraßen. Die Goethestraße gehört ausdrücklich nicht dazu; abgesperrte Flächen sind tabu, Fahrzeuge auf der Meile ebenso. REWE- und ALDI-Parkplätze stehen nicht zur Verfügung, Zufahrten – insbesondere zur Bäckerei Behrens – sind freizuhalten; Stände außerhalb der Grenzen müssen auf Anweisung geräumt werden. Der Aufbau ist ab 3 Uhr möglich; der Flohmarkt beginnt um 8 Uhr und endet spätestens um 18 Uhr. Der laufende Meter kostet 4 Euro.

 

Anreise, Sperrungen, Parken

Die Riesstraße wird am Festwochenende (ab dem 4. September um 15 Uhr) beidseitig gesperrt.

Verkehrsführung: Die Goethestraße wird Einbahnstraße (Richtung Rathaus), der Wochenmarkt am Freitag findet wie gewohnt auf dem Marie-Bergmann-Platz statt; Zufahrt und Parkplätze sind verfügbar.

ÖPNV: Die Festmeile liegt nahe am Bahnhof Ritterhude und ist bequem mit der RegioS-Bahn aus Bremen-Burg oder Osterholz-Scharmbeck erreichbar.

Parkplätze: Ohne Einschränkung stehen die P+R-Anlage am Bahnhof und die Niederender Straße (abzweigend von der Dammstraße; dort gilt einseitig absolutes Halteverbot) zur Verfügung. In der Ortsmitte und am Nahkauf-Markt ist das Parken zeitlich begrenzt. Der Parkplatz am Hamme Forum entfällt wegen Bauarbeiten.

 

Essen, Trinken, Atmosphäre

Die Festmeile duftet nach Waffeln, Schmalzkuchen, Steaks, Würstchen und Pizza; dazwischen klingen Gitarrenriffs, Shanty-Chöre und Trommeln. Wer bummelt, stößt auf Vereinsleben, kleine Überraschungen am Stand, spontane Gespräche und die leise Vorfreude auf den Abendblock. Dieses Nebeneinander – Spaziergang, Stöbern, Musik – macht den Charakter des Hammefests aus.

 

Sicherheit und Erste Hilfe

Das Deutsche Rote Kreuz ist auf der Festmeile präsent; der feste Standort befindet sich in der Riesturnhalle (Hintereingang). Während Laternenumzug und Abendprogramm sichern Feuerwehr und DRK die Wege – sichtbar und ansprechbar.

 

Verein, Ehrenamt, Dank

Getragen wird das Hammefest vom 2005 gegründeten „Ritterhuder Hammefest e. V.“ – einem Netzwerk aus Vorstand, Sponsoren und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die aus dem Fest den Höhepunkt des lokalen Jahreslaufs machen. Der Dank gilt neben den Sponsoren der Gemeinde, dem Baubetriebshof, der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, der Polizei und den Anwohnerinnen und Anwohnern.


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