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Demonstration auf Fahrrädern

Osterholz-Scharmbeck (eb). Zu Ostern begeht die deutsche Friedensbewegung traditionell ihre Ostermärsche und demonstriert gegen Krieg und für Frieden. In diesem Jahr mussten aufgrund von Corona Alternativen gefunden werden.
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Fritz Böhm, Eckhard Schlöbcke und Anke Beyer (v. li.) präsentieren auf dem Scharmbecker Marktplatz die Ostermarsch-Aktion „Geld für Gesundheit statt für Rüstung.  Foto: eb

Fritz Böhm, Eckhard Schlöbcke und Anke Beyer (v. li.) präsentieren auf dem Scharmbecker Marktplatz die Ostermarsch-Aktion „Geld für Gesundheit statt für Rüstung. Foto: eb

45,2 Milliarden Euro für die Rüstung auf der einen Seite und 18,5 Milliarden Euro für den Gesundheitssektor auf der anderen sind im Bundeshaushalt 2020 vorgesehen. Darum hat das Friedensbündnis Osterholz zu Ostern zu einem „Virtuellen Ostermarsch“ aufzurufen. Die ursprüngliche Planung sah eine Kundgebung vor der Lucius-D.-Clay-Kaserne vor. Das war angesichts der Corona bedingten Einschränkungen nicht erlaubt.
Daher wurden die Ostermarsch-Reden ins Internet gestellt. Aber ganz ohne Öffentlichkeit wollten die Akteure dann doch nicht bleiben. „Ostern 2020 ohne Ostermarsch? Das kann nicht sein“, sagt Eckhard Schlöbcke vom Friedensbündnis Osterholz. „Wir zeigen mit Fahrrädern unsere Forderungen für Frieden und Abrüstung. Statt in Rüstungsausgaben gehört das Geld ins Gesundheitswesen.“
So fuhren über Ostern Friedensaktivist*innen durch den Landkreis, um auf die Forderungen der Friedensbewegung aufmerksam zu machen. „Geld für Gesundheit statt für Rüstung“ prangte auf den Schildern an den Fahrrädern. Damit wurde auch um Unterstützung für eine Unterschriftensammlung geworben werden. Diese kann im Internet nach wie vor unter der Adresse www.friedenskooperative.de/gesundheit-statt-ruestung unterschrieben werden.


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