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Versorgung im Alter im Blick

Wie können ältere Menschen möglichst lange gut und wohnortnah in Gnarrenburg leben? Bürgermeister Marc Breitenfeld hat darüber im Haus Vida Victoria gesprochen.

Bürgermeister Marc Breitenfeld sprach im Haus Vida Victoria mit Bewohnern, Mitarbeitenden und Leitung über das Älterwerden in Gnarrenburg.

Bürgermeister Marc Breitenfeld sprach im Haus Vida Victoria mit Bewohnern, Mitarbeitenden und Leitung über das Älterwerden in Gnarrenburg.

Bild: Eb

Gnarrenburg. Pflege, barrierefreies Wohnen und eine verlässliche medizinische Versorgung: Diese Themen standen im Mittelpunkt eines Besuchs von Bürgermeister Marc Breitenfeld im Haus Vida Victoria. Auf Einladung des Leitungsteams sprach er mit der Leitung, Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung.

Das Haus Vida Victoria verfügt über insgesamt 112 Pflegeplätze und ist damit ein wichtiger Bestandteil der Pflege- und Versorgungsstruktur in der Gemeinde. In einer Gesprächsrunde berichteten Bewohner von ihren Erfahrungen und stellten dem Bürgermeister Fragen. Dabei ging es sowohl um kommunalpolitische Themen als auch um Fragen des Alltags.

„Für ein lebenswertes Gnarrenburg brauchen wir auch für das Älterwerden gute Angebote direkt vor Ort. Seniorengerechtes Wohnen, Unterstützung und Pflege sowie eine gute medizinische Versorgung müssen zusammenspielen“, sagte Breitenfeld.

 

Angebote im Ortskern

Aktuell gibt es in Gnarrenburg bereits verschiedene Angebote für ältere Menschen. Mit der Villa Marie und der Villa Carl am Paulusweg stehen insgesamt 32 barrierefreie Wohnungen mit Serviceangeboten zur Verfügung. Hinzu kommen die Seniorenwohnanlage Haus Ukena, das Haus Vida Victoria sowie drei Tagespflegeangebote in Gnarrenburg und Fahrendorf. Ergänzt werden sie durch ambulante Pflegeangebote und die hausärztlichen Praxen in der Gemeinde.

„Entscheidend ist, dass wir nicht nur einzelne Angebote betrachten, sondern die gesamte Versorgungskette: vom möglichst selbstständigen Wohnen über Unterstützung und Tagespflege bis hin zur stationären Pflege und zur medizinischen Versorgung“, sagte Breitenfeld.

Kurze Wege, erreichbare Ansprechpartner und die Möglichkeit, möglichst lange im vertrauten Umfeld zu bleiben, seien gerade im Alter von großer Bedeutung.

Eine weitere Ergänzung soll das derzeit im Ortskern entstehende Regionale Versorgungszentrum (RVZ) bieten. Dort sollen medizinische, soziale und pflegerische Angebote stärker miteinander verbunden werden.

 

Gemeinde auf das Älterwerden ausrichten

Breitenfeld sieht die Versorgung älterer Menschen als Teil der weiteren Gemeindeentwicklung. „Wir müssen die Gemeinde Gnarrenburg so weiterentwickeln, dass Menschen hier nicht nur gut aufwachsen und arbeiten, sondern auch gut älter werden können. Dazu gehören barrierefreier Wohnraum und soziale Kontakte genauso wie Pflegeangebote und eine verlässliche medizinische Versorgung.“

Zugleich dankte der Bürgermeister den Beschäftigten des Hauses Vida Victoria. „Pflege lebt von den Menschen, die sich jeden Tag mit viel Engagement und persönlicher Zuwendung um andere kümmern. Diese Arbeit verdient Anerkennung und Wertschätzung.“

Auch den Austausch mit den Bewohnern hob Breitenfeld hervor: „Solche Gespräche sind für mich wichtig. Man erfährt unmittelbar, was die Menschen beschäftigt, wo es gut läuft und wo wir als Gemeinde noch besser werden können. Vielen Dank für die warmherzige Aufnahme, die vielen Fragen und Anregungen und den wirklich schönen Austausch.“


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