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STADEUM rot erleuchtet am 22. Juni

Stade (eb). In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni sollen bundesweit in mehr als 200 deutschen Städten Gebäude, Bauwerke und Eventlocations rot leuchten - mit dieser Aktion will die Veranstaltungswirtschaft auf die Folgen der Corona-Krise für die Branche aufmerksam machen.

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Stade/Bremervörde (eb). In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni sollen bundesweit in mehr als 200 deutschen Städten Gebäude, Bauwerke und Eventlocations rot leuchten - mit dieser Aktion will die Veranstaltungswirtschaft auf die Folgen der Corona-Krise für die Branche aufmerksam machen. Das Stadeum Kultur- und Tagungszentrum, bei dem seit Mitte März der Theatervorhang für sämtliche Kulturveranstaltungen geschlossen ist, beteiligt sich an der „Night of Light“ und wird in Rot erstrahlen. Es steht damit in einer Reihe mit der Mercedes-Benz Arena in Berlin, der Lanxess Arena in Köln, der Stadthalle Bremerhaven, den Weser Ems Hallen Oldenburg, dem Docks, der Großen Freiheit und der Markthalle in Hamburg und über 500 weiteren Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche, die sich an der vom Kommunikationsunternehmen LK AG Essen initiierten Aktion beteiligen wollen. In Bremervörde machen die Eventgastronomen auf sich aufmerksam, indem sie Rathaus rot erleuchten. Großveranstaltungen untersagt Aufgrund der Corona-Krise sind jegliche Art von Großveranstaltungen (über 1000 Besucher) bis Ende Oktober untersagt. Tagungen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften. Das führt dazu, dass Veranstaltungen zurzeit nicht wirtschaftlich durchführbar sind. Rote Beleuchtung Die teilnehmenden Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche sowie Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Tagungshotels, Theater, Konzerthallen, Special-Event-Locations in ganz Deutschland strahlen in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen. Die Farbe Rot soll signalisieren, dass die Veranstaltungswirtschaft sich auf der „Roten Liste“ der aussterbenden Branchen befindet und Alarmstufe Rot herrscht, denn ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Branche will mit der Politik ins Gespräch kommen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden. Mit über 1,2 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von über 168 Milliarden Euro ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland ein wirtschaftlich höchst relevanter Bereich. Rund 13 Millionen Zuschauer verfolgten 2017/2018 die Spiele der 1. Bundesliga live im Stadion, demgegenüber schlugen die öffentlichen und privaten Theater mit rund 27 Millionen Besuchern zu Buche. Solidarität bekunden Das Stadeum musste seit dem Ausbruch der Krise im März rund 85 Veranstaltungen im Kultur- und Tagungsbereich komplett absagen oder verschieben. Mit dem in Rot erstrahlenden Gebäude möchten die Verantwortlichen ihre Solidarität mit der gesamten Kulturbranche bekunden. Anders als beispielsweise die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Bremen ist die niedersächsische Landesregierung mit der Erleichterung der Durchführung von Theaterveranstaltungen sehr zögerlich. „Auch seitens des Publikums erfordert die momentane Lage sehr viel Geduld. Wir möchten uns bei unserem Publikum und den langjährigen Kunden, insbesondere den Abonnenten, ganz herzlich bedanken, die sehr viel Verständnis für die aktuelle Situation aufbringen und fleißig ihre Theatertickets in Gutscheine eintauschen,“ so Silvia Stolz, Geschäftsführerin des Stadeum.


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