

Glinde/Ebersdorf (eb). Mit einer 31 Meter breiten Plane protestieren Autobahngegner:innen zwischen Glinde und Ebersdorf gegen den Bau der A 20 und rufen zum Widerstand auf.
Unter dem Motto „Wir machen das Monstrum sichtbar“ rufen Autobahngegner:innen von „A 20 Nie“ und andere Gruppen zu einer Aktion gegen den Bau der A 20 auf. Am Samstag, 28. Februar, treffen sich die Teilnehmenden an der geplanten Autobahnauffahrt zwischen Glinde und Ebersdorf. Dort soll eine 31 Meter breite Plane sichtbar machen, „wie die Autobahn die Landschaft erdrückt“, sagt Mitorganisatorin Ursula Trescher vom BUND Rotenburg. „Äcker und Grünland, sogar ein Stück Wald an der Höhne, verschwinden unter Beton und Asphalt.“
Am 21. Januar wurde der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 6 (Bremervörde) der A 20 verkündet. Der Abschnitt Bremervörde reicht von der B 495 zwischen Glinde und Ebersdorf bis nach Forst an der L 114 zwischen Elm und Estorf. In diesen Tagen entscheidet sich, ob Klagen dagegen eingereicht werden. Ohne Klagen ist der Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig.
Alle Interessierten können sich am Samstag, 28. Februar, zwischen 14 und 16 Uhr an Ort und Stelle einen Eindruck von dem Ausmaß und der Lage der Autobahn machen. Wer möchte, kann Getränke, Kuchen oder Fingerfood mitbringen. Redebeiträge werden erläutern, warum es sich lohnt, weiter widerständig zu bleiben. Andrea Türk wird die Aktion mit der Ukulele begleiten.


