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„Return to muse“ - Weltpremiere im Stadeum

Im Rahmen des Galakonzerts der Bremervörder Stadtkapelle dirigierte auch der berühmte Komponist, Jacob de Haan, das Ensemble.

Bremervörde/Stade (uml). Eine besonders festliche Stimmung lag über dem Stadeum, als die 72 Musiker:innen der Bremervörder Stadtkapelle die ersten Töne zu ihrem großen Galakonzert anstimmten. Zwei Jahre Vorbereitungszeit hatten sich die engagierten Instrumentalisten genommen, um mit der anspruchsvoll erhabenen Musikauswahl vor ausverkauftem Haus zu brillieren.

Mit „Rock Opening“ ging es schwungvoll in ein fast dreistündiges Programm, bei dem Jung und Alt gleichermaßen ergriffen auf die instrumentale Vielfalt und Können schauten und hörten. Der Dirigent der Bremervörder Stadtkapelle, Mico Benthien, schaffte es mit den ersten Klängen, sein Publikum zu fesseln und mit jeder musikalischen Darbietung den Spannungsbogen weiter zu steigern.

Der Marsch „Die Sonne geht auf“ wurde von Harald Sandmann dirigiert, der an dem Abend auch die Rolle des Moderators übernahm. Bildlich stimmte Sandmann das Publikum auf eine Reise durch das schottische Hochland ein, als es mit „A Highland Rhapsody“ in internationale Gefilde ging.

 

Musikalische Experimente

 

Ein ganz neues Genre bediente die festlich gekleideten Instrumentalisten mit ihrer Premiere im Bereich Operette, in dem sie sich an die doch sehr anspruchsvolle „Fledermaus“ wagten. Der Beifall aus dem Publikum zeigte, das sich dieser Ausflug gelohnt hat, und vielleicht wird es künftig mehr musikalische Experimente der Stadtkapelle geben.

 

Gänsehautmomente mit Komponist Jacob de Haan

 

Einer der größten Welthits von Brian Adams „Everything I do, I do it for you” sorgte für erste große Gänsehautmomente, denn der berühmte Komponist, Jacob de Haan dirigierte das Ensemble in seiner ganz eigenen Körperspannung und Intensität. Als besonderer Höhepunkt des Abends wurde vor der Pause das Stück „Return to Muse“ zum allerersten Mal aufgeführt. Das Stück wurde auf besonderen Wunsch von Mirco Benthien geschrieben, der sich bei seinem Lieblingskomponisten de Haan ein Lied über den Lockdown und die Pandemie gewünscht hatte. Nach anfänglichem Zögern seitens des Komponisten entstand ein Stück, in dem die Emotionen der ganzen Zeit aufgenommen und vertont wurden. Nicht nur negatives der C-Zeit, sondern viel Nachdenkliches wurde von den Musikern in beeindruckender Form präsentiert, gepaart mit einer Vielfalt der Tempi und Gefühle, bis zur unbändigen Freude, als es wieder zurück in die Normalität ging. Frenetischer Beifall der weit über 1.000 Gäste des Galakonzertes zeigte, dass Jacob de Haan ein Meisterstück komponiert und die Stadtkapelle es meisterhaft umgesetzt hat.

Nach der Pause ging es voller Herzschmerz und Gefühl mit dem Evergreen der Stadtkapelle „Concerto dámore“ weiter, bevor mit dem „Tanz der Vampire“ erneut ein gefühlvoller Klassiker auf der Bühne erklang. Die Bremervörder Stadtkapelle ist bekannt für ihre Diversität und so waren auch „Star Wars“-Klänge zu hören und bei „Rouge one – A Star Wars story“ wurden die auch die letzten Kritiker eines Besseren belehrt.

„Jesus Christ Superstar“ aus der Feder von Andrew Lloyd Webber öffnete viele Herzen und sorgte für die ersten „Feuerzeuge“ im Publikum. Bei „Hey Jude“, dirigiert von Jacob den Haan, gab es kein Halten mehr und alle Hände gingen mit Leuchtmitteln in die Höhe. Sowohl Musiker als auch das Auditorium schienen kein Ende finden zu können und es wurden mehrere Zugaben gefordert. Beim Popmedley der 80er Jahre sang der komplette Saal lauthals Skandal um Rosi, 1000mal berührt und Sternenhimmel mit und erklatschte sich dann noch zum krönenden Abschluss den „Fliegermarsch“.

Die Bremervörder Stadtkapelle hat sich wieder mal selbst übertroffen und sich mit jedem Konzert immer mehr in die Herzen ihrer Fans eingespielt. Das Projekt „Galakonzert“ wurde maßgeblich unterstützt von der EWE Stiftung, der Stadt Bremervörde und dem Kulturförderverein im Landkreis Rotenburg sowie weiteren Sponsoren und Partnern.

Alle Besucher:innen freuen sich bereits jetzt auf das nächste Konzert der Stadtkapelle.


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