Ralf G. Poppe

Politgespräche am See

Bremervörde. Die Wirtschaftsgilde und der Bremervörder City- und Stadtmarketingverein (CSM) hatten am Donnerstagabend zur insgesamt vierten Podiumsdiskussion mit den Bremervörder Bürgermeister-Kandidaten geladen.
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Direkt vor dem Rededuell positionierten sich (v.l.n.r.) Jochen Hake, Michael Hannebacher, Stefan Imbusch und Boris Thomas vor idyllischer Kulisse noch exklusiv für den Anzeiger.

Direkt vor dem Rededuell positionierten sich (v.l.n.r.) Jochen Hake, Michael Hannebacher, Stefan Imbusch und Boris Thomas vor idyllischer Kulisse noch exklusiv für den Anzeiger.

Foto: Rgp

Nach den Kandidaten-Diskussionsrunden beim Tandem, in Plönjeshausen und Bevern fanden sich diesmal 89 Besucher:innen am „Haus am See“ ein, um im bis auf den letzten Platz besetzten Biergarten mit den Bürgermeister-Kandidaten (alph. Reihenfolge) Jochen Hake (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Hannebacher (parteilos) und Stefan Imbusch (CDU) noch einmal die Themenfelder Wirtschaftsförderung, Infrastruktur, Gewerbeflächen und Innenstadtentwicklung zu diskutieren.
 
Kurzweiliger Abend
 
Der von Boris Thomas, dem ersten Vorsitzenden der Bremervörder Wirtschaftsgilde e.V., hervorragend und kurzweilig moderierte Abend startete pünktlich um 20.15 Uhr, brachte jedoch subjektiv anfangs nicht wirklich viel Neues – zu oft war in letzter Zeit über die gleichen Problematiken diskutiert worden.
In der zweiten Veranstaltungshälfte – in der auch Publikumsfragen zugelassen waren- ging es bei den Bürgermeister-Kandidaten untereinander etwas lebhafter zu, was Thomas, der sich als Fan von Wahlkämpfen outete, sehr erfreute. Anders als beim ersten Duell in der Bremervörder Innenstadt gab es diesmal scheinbar keinen wirklichen Gewinner. Was Moderator Boris Thomas zu der Bemerkung verleitete, Bremervörde hätte mit seinen drei Bewerbern für das Bürgermeisteramt – im Gegensatz zur Bundestagswahl mit den dortigen drei Bewerber:innen um das Kanzleramt- eine sehr gute Wahl.
Nach knapp 90 Minuten war der offizielle Teil der Gesprächs-Runde beendet, was die Kandidaten jedoch nicht davon abhielt, in kleinem Rahmen noch einen Augenblick mit Besuchern weiter zu diskutieren.


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