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Neues Storchenpaar im "Haaßeler Bruch"

Haaßel (eb). Die BI gegen die geplante Deponie in Haaßel sieht sich durch die nistenden Adebare in ihrem Ziel, die Deponie zu verhindern, bestärkt.

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Das Storchennest auf dem ausgemusterten Strommast ist jetzt bewohnt.

Das Storchennest auf dem ausgemusterten Strommast ist jetzt bewohnt.

Ein Storchenpaar hat sich auf dem Hofgrundstück des Landwirtes Uwe Winkelmann angesiedelt. Die Nisthilfe wurde im Frühjahr 2012 durch Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die geplante Deponie in Haaßel unter fachlicher Begleitung des NABU-Storchenbeauftragten Hans-Heinrich Gerken installiert. Genutzt wurde ein ausgemusterter Strommast, der in Eigenregie zu einem Storchennest umgestaltet wurde.
Für die BI bestätigte sich dadurch erneut, dass das Naturschutzgebiet „Haaßeler Bruch“ und sein Umfeld schützenswert seien, so Walter Lemmermann von der BI. Mit den Grünlandstrukturen böten sich Grundlagen als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Deshalb sei es so wichtig, dass das Naturschutzgebiet „Haaßeler Bruch“ im Bestand gesichert bleibe.
Nun sei die Kreisverwaltung und die Kreispolitik gefordert, sich im laufenden Normenkontrollverfahren intensiv für den Erhalt der Naturschutzgebietsverordnung einzusetzen.
Ziel des Normenkontrollverfahrens ist, die Naturschutzgebietsverordnung für ungültig zu klären, damit eine Abfalldeponie in Haaßel entstehen kann.


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