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Küchen-Alarm

Die Gewerkschaft NGG weist darauf hin, dass die Küchen in Gastronomiebetrieben dringend Personal benötigen.

Der Job in der Küche kann anstrengend sein, da sind faire Bedingungen besonders wichtig.

Der Job in der Küche kann anstrengend sein, da sind faire Bedingungen besonders wichtig.

Landkreis Rotenburg. Ob Restaurant, Gaststätte oder Biergarten, in der Gastronomie im Kreis Rotenburg schließen Betriebe ihre Türen immer früher. „Wer zum Essen rausfährt oder etwas trinken möchte, sollte sich besser vorher erkundigen, ob das Lokal auch offen hat. Und vor allem, wie lange es warme Küche gibt“, rät Steffen Lübbert von der Gastronomie-Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Viele Gaststätten und Restaurants hätten bereits einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt, streichen ihren Mittagstisch oder schließen abends früher. Der Grund dafür ist zu wenig Personal. Fast alle Betriebe, seien es Hotels, Restaurants, Cateringfirmen, suchen dringend Unterstützung.

 

Situation im Landkreis

 

Für den Landkreis Rotenburg (Wümme) hat die Bundesagentur für Arbeit in der Hotellerie und Gastronomie aktuell 52 offene Stellen registriert. Diese teilen sich auf in Ausbildungsplätzen und Stellen für Küchenprofis. Besonders bei den Ausbildungsplätzen sei das Problem, dass die Verträge für das kommende Ausbildungsjahr eigentlich schon abgeschlossen sein sollten.

 

Forderung der NGG

 

Die Gewerkschaft will, dass die Jobs in der Gastronomie und besonders in der Küche attraktiver werden. „Höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten sind der Schlüssel für mehr Personal“, sagt Lübbert. Für die Zukunft peile er einen Startlohn von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach der Ausbildung eine Vollzeitstelle annehmen. Doch leider seien viele Beschäftigte in der Branche noch weit von fairen Löhnen entfernt.


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