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Kritik an Baumfällungen

Bremervörde (rgp). Ortsratsmitglied Petra Fischer kann nicht nachvollziehen, warum im Zuge des Neubaus von Gymnasium und BBS 53 Bäume weichen mussten.

Baumschützer:innen fragen sich, „Warum“ die vermeintlich geschützten Bäume gefällt wurden.

Baumschützer:innen fragen sich, „Warum“ die vermeintlich geschützten Bäume gefällt wurden.

Im Zuge der Neubauten von Gymnasium und BBS in Bremervörde werden auch die Parkplätze runderneuert. 40 zusätzliche Stellplätze sollen entstehen, bzw. zeitgemäß verbreitert werden.

Weniger zeitgemäß findet es Petra Fischer vom Bremervörder Ortsrat, dass dafür jetzt 53 Bäume gefällt werden mussten. Dabei sei auf Größe und ökologischen Wert wenig Rücksicht genommen worden, so Fischer. So seien z.B. Platanen mit Durchmessern von zum Teil mehr als 50 Zentimetern, also eigentlich geschützte Bäume, der Säge zum Opfer gefallen.

Viele weitere Bäume hätten Durchmesser von mehr als 30 Zentimeter gehabt. Die alten, über zehn Meter hohen Bäume verschiedenster Sorten boten, so Fischer, bisher nicht nur Schatten für die parkenden Autos, sondern leisteten auch einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Klimaschutz. Der Landkreis kündigte zwar Neuanpflanzungen an, doch diese könnten über Jahrzehnte den ökologischen Verlust nicht ausgleichen, so die engagierte Klimaschützerin aus dem Ortsrat.

Ihre Anfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde dazu hatte ergeben, dass es trotz Schutzstatus Ausnahmegenehmigungen geben könne, die hier offenbar zum Tragen kamen.


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