red

Jobcenter meldet Erfolge

Das Jobcenter des Landkreises Rotenburg zieht eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung im SGB II, der Rückgang bei den Langzeitleistungsbeziehern sowie die gute Resonanz der Regionalen Ausbildungsbörse und der Pop-Up-Days.

 

Landkreis Rotenburg. Derzeit beziehen 2.974 Familien im Landkreis Rotenburg Grundsicherung, 65 weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sank um 164 auf 3.924. Gleichzeitig steig die Zahl der vom Jobcenter betreuten Menschen aus der Ukraine zwischen Oktober 2025 und Oktober 2026 von 839 auf 954.

 

Leistungsbezug geht zurück

Das Jobcenter hatte sich für 2026 vorgenommen, den Langzeitleistungsbezug deutlich zu verringern. Dazu zählen Menschen, die innerhalb von 24 Monaten mindestens 21 Monate Leistungen bezogen haben. Ihre Zahl sank von 2.506 im Dezember 2025 auf 2.297 im Oktober 2026. Im Vergleich mit bundesweit ähnlich strukturierten Jobcentern liegt Rotenburg beim Rückgang auf Platz zwei.

Die Entwicklung betrifft alle Kundengruppe, darunter auch Geflüchtete aus der Ukraine und Syrien. Wichtig sei, Menschen nicht nur in Arbeit zu vermitteln, sondern dort dauerhaft zu halten. Bei dieser nachhaltigen Integration erreicht das Jobcenter eine Quote von 70,7 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Landkreise von 66,5 Prozent. Als nachhaltig gilt eine Vermittlung, wenn jemand zwölf Monate später noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist.

„Der Rückgang bei den Langzeitleistungsbeziehern zeigt, dass unsere Arbeit wirkt“, sagt Jobcenterleiter Dr. Christian Kornek. Der Erfolg sei vor allem dem Engagement der Beschäftigten zu verdanken, die Menschen oft über längere Zeit auf dem Weg in Arbeit begleiten.

 

Großes Interesse an Berufsorientierung

Auch bei der Berufsorientierung sieht das Jobcenter Erfolge. Mehr als 2.000 Schüler:innen besuchten im September die zweite Regionale Ausbildungsbörse an den Berufsbildenden Schulen Rotenburg. 140 Betriebe und vier Hochschulen stellten Ausbildungswege und Studienmöglichkeiten vor. Die Jugendlichen konnten Fragen stellen, Kontakte knüpfen und praktische Angebote nutzen.

Kur darauf folgten die Pop-Up-Days. Dort konnten Jugendliche ohne aufwendige Bewerbung kurze Praxiseinsätze in Betrieben vereinbaren und Berufs kennenlernen. Die Anmeldung war digital oder direkt auf der Messe möglich. Beide Formate sollen die Berufswahl erleichtern und Betrieben helfen, Nachwuchskräfte zu finden.

Wer sich für die Ausbildungsbörse und die Pop-Up-Days interessiert, findet alle Informationen dazu auf der Website des Jugendberufszentrums unter jugendberufszentrum.de.


UNTERNEHMEN DER REGION

E-PaperMarktplatzStellenmarktZusteller werdenLeserreiseMagazineNotdienst BremervördeNotdienst OHZReklamationgewinnspielformular