khe

Abschied aus dem Amt

Was mit einem Engagement in der Landjugend begann, wurde zu einer 45-jährigen kommunalpolitischen Laufbahn, für die Wilfried Windhorst nun von den Kirchwistedtern gewürdigt wurde.

 

Drei Generationen von Bürgermeister und Ortsvorsteher: (v. l.) Hinrich Kornahrens, Tjark Gädecken und Wilfried Windhorst.

Drei Generationen von Bürgermeister und Ortsvorsteher: (v. l.) Hinrich Kornahrens, Tjark Gädecken und Wilfried Windhorst.

Bild: Khe

Kirchwistedt. Nach 45 Jahren als kommunalpolitischer Vertreter des Ortes Kirchwistedt hatte Ortsvorsteher Wilfried Windhorst (CDU) nur einen Wunsch geäußert: Keine langen Reden und großen Geschenke am letzten Tag seiner Amtszeit, sondern nur ein gemütliches Beisammensein im Kreise der Menschen, die ihn begleitet, gefördert und ihm den Weg für seine politische Laufbahn bereitet haben.

Die Kirchwistedter Vereine hatten im geschmückten Gemeindehaus einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen vorbereitet. Mehr als 80 Gäste waren gekommen, darunter langjährige Weggefährten wie Altbürgermeister Hinrich Kornahrens, der neu gewählte Ortsvorsteher Tjark Gädecken und die Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehren. Ganz spontan kam auch der neu gewählte Bürgermeister Torsten Schröder (SPD) vorbei, um sich bei Windhorst zu bedanken.

Mit der Landjugend fing alles an. Wilfried Windhorst war an deren Gründung beteiligt und hatte den Vorsitz inne. Seine politische Laufbahn begann mit 25 Jahren – er wurde Mitglied im Kirchwistedter Gemeinderat. Von 1996 bis 2011 war er Bürgermeister. Nach der Bildung der Einheitsgemeinde übernahm er das Amt des Ortsvorstehers und erzielte bei allen Wahlen in der Vergangenheit gute Wahlergebnisse mit seiner Partei. Er galt immer als Ansprechpartner für seine „Kiwis“, wie die Kirchwistedter auch gerne genannt werden. Windhorst staunte über den Rückhalt der Kirchwistedter Bürgerinnen und Bürger.


UNTERNEHMEN DER REGION

E-PaperMarktplatzStellenmarktZusteller werdenLeserreiseMagazineNotdienst BremervördeNotdienst OHZReklamationgewinnspielformular