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High-Tech Sitzanlage eingeweiht

Bremervörde (rgp). „Pünktlich wie die Maurer“ haben acht Mädchen und 19 Jungs der Findorff-Realschule ihre selbst entworfene und mit Hilfe der hiesigen Handwerksbetriebe Poppe, Peimann und B-G-S-Paulsen gebaute Sitzbank fertiggestellt.

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Am Morgen der Eröffnungszeremonie mit Bürgermeister Michael Hannebacher und Schulleiterin Claudia Mursch wurde dem Bauwerk der letzte Schliff verpasst, die letzten Feinheiten am „Dämmerungssensor“ justiert. Dann war die mit einer Photovoltaik-Anlage bedachte Sitzgelegenheit termingerecht fertig.
Dieter Poppe, dessen Marketing-Expertin Tina Stegitz die Wettbewerbsteilnahme federführend mitorganisiert und begleitet hatte, fand passende Worte, um die Jugendlichen weiterhin zu motivieren. Der Geschäftsführer von Malereibetrieb und Fahrzeuglackierung Poppe sparte nicht mit Anerkennung für die innovativen Nachwuchshandwerker:innen in spe.
Als begleitende Firma sei es sehr schön, ein derartiges Ergebnis sehen zu dürfen. Denn als die Firma Würth unter dem Motto „Mach was“ einen Wettbewerb auslobte, hätte man sich noch nicht viel darunter vorstellen können. Mit der Zeit sei das Projekt gewachsen und immer größer geworden. Man könne nur den Hut davor ziehen, dass die Neuntklässler:innen mit ihren eigenen Händen etwas Sinnvolles gestaltet und gebaut hätten. Im Namen der drei anwesenden Geschäftsführer der beteiligten Handwerksbetriebe - neben Poppe waren noch Michael Butt von der B-G-S-Paulsen Haustechnik sowie Kevin Peimann vom Peimann Metallbau in Basdahl mit von der Partie - äußerte Poppe den ausdrücklichen Wunsch, mehr Jugendliche in ihren Unternehmungen begrüßen zu dürfen. Um dieses Ziel erreichen zu können, würde man gern auch in andere Schulen gehen, um auch dort Schüler:innen für Handwerk, bzw. handwerkliche Projekte zu gewinnen.
Fünf Schüler:innen hatten die Idee für die „High-Tech-Sitzanlage“ mit Solardach, Stromspeicher und Handyladestation. Da die ökologisch-nachhaltige Arbeit sehr gute Chancen hat, prämiert zu werden, müssen die Schüler:innen bis zum 1. April eine aus Fotos und Videos bestehende Online-Dokumentation über ihr Projekt einreichen. Die besten 50 „Mach was“-Aktionen werden von einer Jury ausgewählt, um dann in einer bundesweiten Abstimmung die Siegerteams zu küren.
 
Online abstimmen
 
Das Schülerprojekt wurde dokumentiert von Mario Weichel. Der Inhaber einer Sportmarketing-Agentur gestaltete ehrenamtlich die „Mach was“-Videoclips für die sozialen Medien, für das Online-Voting zum 25. April gar die gesamte Projekt-Dokumentation.
Das Online-Voting zur Ermittlung der Gewinner-Klassen läuft vom 25. April bis 1. Mai (Informationen auf www.handwerkswettbewerb.de). Eine Projektpräsentation der Top 10 läuft am 16. Mai vor einer Fachjury. Die Bekanntgabe der drei Gewinnerteams, die am 24. Juni zur Firmenzentrale der Adolf Würth GmbH & Co. KG nach Künzelsau reisen, um dort am Würth Open Air-Festival mit Silbermond und Wincent Weiss teilnehmen, findet am 17. Mai statt.


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