Manfred Bordiehn Bremervörder Kultur- u. Heimatkreis

Erfolgreiche Premiere der „Soirée im Apolonia Hus“

Mit einer gelungenen Premiere ist am Donnerstagabend (09.07.) die neue Veranstaltungsreihe „Soirée im Apolonia Hus“ des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises gestartet.
Stella's Morgenstern: Andreas Hecht und Stella Morgenstern

Stella's Morgenstern: Andreas Hecht und Stella Morgenstern

Bild: Manfred Bordiehn

Zahlreiche Besucher erlebten im Apolonia Hus einen abwechslungsreichen Konzertabend mit dem Duo Stella's Morgenstern, das erstmals sein ausschließlich deutschsprachiges Programm „Ohne Liebe leben kannst Du nicht“ vorstellte. Der lang anhaltende Applaus und die sichtbar bewegten Zuhörer machten den Erfolg des neuen Formats deutlich.
„Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Kultur, Kulinarik und Begegnung in besonderer Atmosphäre zusammenfinden. Dass unsere erste Soirée so begeistert aufgenommen wurde, freut uns außerordentlich“, sagte der Vorsitzende des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises, Manfred Bordiehn. Der Verein habe mit dem neuen Format bewusst einen intimen Rahmen gewählt, bei dem das Zusammensein und die Unterhaltung ihren Raum finden.
Stella Morgenstern (Gesang, Ukulele) und Andreas Hecht (Gesang, Gitarre) spannten einen musikalischen Bogen vom klassischen Chanson der Berliner 1920er Jahre über vertonte Lyrik bis hin zu eigenen Kompositionen. Den Auftakt bildeten „In dieser Stadt“ von Sebastian Niesen sowie „Herr Ober, zwei Mokka“ und „Heimliche Schwäche“ von Timon Rosen. Mit Bertolt Brechts und Kurt Weills „Die Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens“ folgte ein Klassiker des politischen Musiktheaters der Weimarer Republik. Ergänzt wurde der erste Programmteil durch „Ich möchte mich gern von mir trennen“ (Sebastian Niesen), „Ratte“ und „Schlummerlied“ des amerikanischen Komponisten Frank London sowie die Eigenkomposition „Du“ von Stella Morgenstern und „Wenn ich den Text“ von Timon Rosen.
Nach der Pause eröffnete Mischa Spolianskys titelgebendes Chanson „Ohne Liebe leben kannst du nicht“ den zweiten Konzertteil. Es folgten „Dort in Hawaii“ (Timon Rosen), der von Andreas Hecht vertonte „Emigrantenmonolog“ der Lyrikerin Mascha Kaléko, Brechts und Hanns Eislers „Kinderhymne“ sowie „Im Wartesaal zum großen Glück“ von Armin Schwarz. Mit „Ein Weib“, einer Vertonung eines Gedichts von Heinrich Heine durch Andreas Hecht und Stella Morgenstern, sowie „Zebra“ (Timon Rosen) und „Wenn die Welt zu ändern wär“ (Sebastian Niesen) endete das offizielle Programm.
Die Besucher entließen das Duo jedoch nicht ohne Zugaben. Mit den Heine-Vertonungen „Sie erlischt“ und „Lebensfahrt“, komponiert von Stella Morgenstern und Andreas Hecht, klang der Abend stimmungsvoll aus.
Auch das gastronomische Angebot war auf das Programm abgestimmt. Serviert wurden Berliner Buletten mit Kraut, die bei den Gästen ebenso gut ankamen wie die musikalischen Darbietungen.
Für Manfred Bordiehn steht bereits nach der Premiere fest, dass das Konzept aufgegangen ist: „Der große Zuspruch und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass wir mit der Soirée im Apolonia Hus den richtigen Weg eingeschlagen haben. Daran knüpfen wir mit den folgenden fünf Abenden an.“
 

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