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Die gelbe Ära geht zu Ende

Bremervörde (eb). Nach den Herbstferien beginnt der Unterricht für die Bremervörder Gymnasiastinnen im Neubau, der Mitte November offiziell eingeweiht wird.

Mit einer gemeinsamen Aktion verabschiedeten sich die Schüler:innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften vor den Herbstferien vom gelben Gymnasium und feierten den Abschied unter anderem mit einer Polonaise. Zuvor hatten sich die Klassen auf einem Plakat mit ihren Unterschriften verewigt. Organisiert wurde die Aktion von Zwölftklässlerinnen um Sophia Tietjen, Joshua Sint Nicolaas, Ole Sethmann und Jan Berkemeyer.

Ursprünglich sollte der Umzug bereits in den Sommerferien stattfinden, berichtet Lehrerin Gabriele Heupel. Die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg hätten aber zu krankheitsbedingten Ausfällen der Handwerker und Schwierigkeiten bei den Materiallieferungen geführt. Nichtsdestotrotz gelang es der Firma Goldbeck rechtszeitig, das Gebäude im September dem Landkreis zu übergeben, sodass der Umzug nun in den Herbstferien stattfinden kann. Eine offizielle Übergabe erfolgt Mitte November.

Bereits seit Mitte September waren die Lehrkräfte damit beschäftigt, Lehrmaterial zusammenzupacken und Überflüssiges auszusortieren. Insbesondere in den großen Fachsammlungen Biologie, Chemie, Physik, Musik, Kunst und in der Bibliothek wurde schon alles in Kartons gepackt oder mit Aufklebern für den Abtransport versehen, was nicht mehr benötigt wurde. Speditionsmitarbeiter transportierten diese in den Neubau. Momentan gehe man von ca. 2.000 zu packenden Kartons aus, so Heupel.

 

Auch das Schulskelett Hugo ist umgezogen

 

In einer besonderen Aktion eines Biologiekurses des 13. Jahrganges und Leitung von Frau Lüdemann wurde das Schul-Skelett Hugo bei seinem Umzug in sein neues Zuhause geleitet. Das Gymnasium dementiert in diesem Zusammenhang ausdrücklich das kursierende Gerücht, dass es sich bei Hugo um einen verschollenen Schüler oder Lehrer aus dem Keller des gelben Gymnasiums handelt.

In der letzten Unterrichtswoche besichtigten die Lehrkräfte erstmalig in Kleingruppen unter Führung der Neubaubeauftragten des Gymnasiums, Sven Jantsch und Gabriele Heupel, die fertiggestellten Räumlichkeiten. Diese beeindruckten durch ihre Größe, Helligkeit und technischen Ausstattung.

Während der Herbstferien wird nun das restliche Umzugsgut in den Neubau transportiert. Der Unterricht startet am 3. November, die Schüler:innen werden dann von den Lehrkräften zunächst in ihre Klassenräume geführt und können anschließend nach einer kurzen Einweisung mithilfe eines Wegweisers in Form eines Flyers das neue Gebäude erkunden.

Bis alle Kartons ausgepackt und die Schüler:innen mit ihren Lehrkräften endgültig im neuen Gebäude angekommen sind, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen.

Im V-Deck des alten Gymnasiums wurde der Unterrichtsbetrieb schon Ende September eingestellt, die Rückbauarbeiten werden derzeit vorgenommen.Das gelbe Gebäude soll zum Ende des Jahres abgerissen sein, anschließend wird mit dem zweiten Bauabschnitt, dem Bau der Berufsbildenden Schulen, begonnen.

 

Schriftzug wird zum Briefbeschwerer

 

Der Schriftzug des Gymnasiums über dem Eingang wird mit Hilfe von Lehrkräften der Berufsbildenden Schulen in einzelne Teile zerlegt und jeweils auf einem kleinen Pakettklotz des A-Decks befestigt zu einem Briefbeschwerer verarbeitet, der zugunsten des Fördervereins als Erinnerungsstück zu gegebener Zeit erworben werden kann. So können alle die möchten, ein Stück ihrer ehemaligen Schule bekommen.

Hierzu und zum weiteren Verlauf des Bauverfahrens wird in regelmäßigen Abständen auch auf der Homepage des Gymnasiums berichtet.

www.gymbrv.de

 


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