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Bahnpläne werden vorgestellt

Ab Ende 2028 sollen wieder Personenzüge zwischen Bremervörde und Stade verkehren. Über den aktuellen Stand der Planungen informiert die evb am Mittwoch, 1. Juli, bei einer Bürgerveranstaltung.

 

Ab 2028 soll nicht mehr nur der Moorexpress zwischen Bremervörde und Stade fahren, sondern auch Personenzüge.

Ab 2028 soll nicht mehr nur der Moorexpress zwischen Bremervörde und Stade fahren, sondern auch Personenzüge.

Bild: Eb

Bremervörde. Auf der traditionsreichen Eisenbahnstrecke Bremervörde – Stade sollen ab Dezember 2028 wieder regelmäßig Personenzüge im Stundentakt verkehren. Ziel der Reaktivierung der Strecke ist es, den öffentlichen Nahverkehr deutlich attraktiver zu machen und die Region besser an Stade und darüber hinaus anzubinden. Künftig soll die Bahn in Bremervörde, Hesedorf, Mulsum-Essel, Fredenbeck, Deinste, Hagen, Riensförde und Stade halten. In Riensförde entsteht in neuer Haltepunkt direkt am Bildungscampus.

Still stand die Strecke nie: Derzeit wird sie neben dem saisonalen Freizeitverkehr Moorexpress täglich von Güterzügen und Zubringerfahrten zur evb-eigenen Werkstatt in bremervörde genutzt. Eine 2022 erstellte Machbarkeitsstudie hatte einen deutlich positiven Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) für Bremervörde – Stade ergeben. Insgesamt sind Investitionen von rund 22 Millionen Euro für die Maßnahmen vorgesehen.

„Die Wiederbelebung der Bahnverbindung zwischen Bremervörde und Stade ist ein Meilenstein für die Entwicklung des Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und der Attraktivität der Region“, sagt Kai Seefried, Landrat des Landkreises Stade. „Die neue Regionalbahnlinie 34 verbindet mit Bremervörde und der Hansestadt Stade zentrale orte und schafft eine neue und verbesserte Mobilität für viele Menschen. Gerade auch für die Kommunen entlang der Strecke, die über neue Bahnhöfe angebunden werden, ist diese Entwicklung eine große Chance.“

 

Intensive Vorbereitung

Seit dem Startschuss im Juni 2023 hat das Infrastruktur-Team der evb in enger Abstimmung mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) als Aufgaben träger sowie der DB InfraGO, verantwortlich für den Anschluss in Stade, die Planungen vorangetrieben und etliche Maßnahmen umgesetzt. Das künftige SPNV-Angebot wird durch die LNVG bestellt und finanziert. „Die kürzlich erfolgte Einreichung des Antrags auf Förderung durch das Land ist die Grundlage für einen Förderantrag beim Bund. Auch die Unterlagen für die Planfeststellung sind eingereicht“, erklärt Christoph Grimm, Geschäftsführer Produktion und Markt sowie Sprecher der evb. „Unsere gemeinsamen Vorbereitungen mit der LNVG und dem Wirtschaftsministerium sind fortgeschritten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit dem Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu gehen: Was ist geplant und wie profitiert die Region? Wie wird das Angebot aussehen und wie werden die Haltepunkte ausgestaltet?“

 

Infoveranstaltung

Deshalb informieren die Geschäftsführung sowie die Infrastrukturleitung der evb am Mittwoch, 1. Juli, über den aktuellen Planungsstand, den Ablauf und die konkreten Maßnahmen. Die Informationsveranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Deinste, Loher Weg 5, statt. Auch Vertreter der regionalen und lokalen Politik werden vor Ort sein und für Fragen zur Verfügung stehen.


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