

Beverstedt. Es ist wieder Ruhe eingekehrt in die Oberschule Beverstedt. Bis vor kurzem hatten dort Künstlerinnen und Künstler der Künstlervereinigung „Arche“ ihre Werke präsentiert. Die Ausstellung blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück.
Mit mehr als 1.900 Besuchern verzeichnete die Ausstellung einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreut zeigte sich der Vorstand über die gestiegene Zahl jüngerer Besucher. Vorstandsmitglied Claudia Lühmann berichtete, dass der Trend bei jüngeren Käufern eher zu erschwinglichen oder modernen Kunstwerken gehe. Daher würden auch Gastkünstler wie Michael Flügel eingeladen, die einen ganz neuen Eindruck bei den Besuchern hinterlassen hätten.
Einer, der nicht fehlen durfte, ist Heinz Glaasker aus Bokel. Er ist seit 50 Jahren dabei und immer wieder für Überraschungen gut. Sein Werk „Winter der Masuren“ wurde bereits nach 15 Minuten verkauft. „Ich hätte es mehrmals verkaufen können“, berichtete der Künstler. Auch Marlies Tetzner hätte das Bild gerne erworben. Beim Betrachten wurden bei ihr sofort Kindheitserinnerungen wach. Trotz der wirtschaftlichen Lage und der aktuellen Baustellensituation wurden erneut zahlreiche Werke verkauft.
Insgesamt präsentierten 42 Aussteller ihre Arbeiten. Malerei, Fotografie, Keramik, Holz, Papier- und Filzarbeiten sowie vieles mehr gab es an acht Tagen zu sehen. Während der gesamten Ausstellung waren abwechselnd Künstlerinnen und Künstler anwesend, um Fragen der Besucher zu beantworten. Die Mitwirkenden sind gut vernetzt und unterstützen sich gegenseitig.
Bei aller Tradition gehört auch der Blick in die Zukunft dazu. Ein Schwerpunkt liegt darauf, verstärkt jüngere Künstler einzubeziehen. Künftig will die Vereinigung die jüngere Generation noch stärker einbinden. Vorstandsmitglied und Künstlerin Claudia Lühmann blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Es wird und bestimmt gelingen, eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne herzustellen.“


