Nadine Schilling

Gibt es den Weihnachtsmann?

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Foto: Adobe Stock

Es war zu einer Zeit als ich selber noch ein kleines Kind war…
Wir waren vier Geschwister und ich war die Kleinste. Meine Schwester war eineinhalb Jahre, meine Brüder sechs Jahre und dreizehneinhalb Jahre älter als ich.
Wie es so immer im Laufe des Lebens nun mal ist, haben meine Schwester und ich uns auch des Öfteren gekabbelt und uns etwas lustig gemacht, was den Weihnachtsmann behilft.
Das Haus duftete schon nach Gebackenem und Tannenduft.
Wir halten Landwirtschaft und nachdem wir nichts mehr draußen zu tun hatten, gingen wir ins Wohnzimmer, um etwas zu spielen. Und wo wir uns wieder über die Existenz des Weihnachtsmannes lustig machten, hörten wir draußen lautes Gepolter und laute Schritte.
Kurz darauf klopfte es vehement an der Haustür. Wir gingen etwas ängstlich an die Tür und wer stand dort hochaufgerichtet mit einer Rute und einem Sack dabei? Ihr vermutet es wohl schon!
Ja, es war der Weihnachtsmann!
Er kam etwa eine Woche vor Heiligabend und fragte uns, ob wir denn auch brav und artig gewesen seien. Wir sollten doch bitte ein Gedicht aufsagen und wenn er merke, wir seien brav, würde er am Heiligabend wieder kommen, sonst nicht.
Was glaubt Ihr wohl, wie toll wir Etwas vorgetragen haben. Selbstverständlich kam der Weihnachtsmann am 24. Dezember zu uns. Und wir haben nie mehr in Frage gestellt, dass es ihn wirklich gibt, den Weihnachtsmann.
Dies ist eine wahre Geschichte aus meiner Kinderzeit.
Und dieses Geheimnisvolle sollte man auch heute seinen Kindern nicht vorenthalten.
Elke Schnackenberg, Bremervörde


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