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Schneeketten nicht vergessen - Rechtzeitig vor dem Skiurlaub das Fahrzeug winterfit machen

(djd). Zwischen Dezember und April werden sich wieder Karawanen von Wintersportlern auf den Weg in die Alpen machen. Wenn die Fahrt in schneereiche Gebiete führt, sollte man für alle Fälle gewappnet sein.

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Kfz-Meisterbetriebe etwa bieten einen kostenlosen Lichttest an, für eine freie Sicht wiederum sorgen gute Wischerblätter. Zur Grundausstattung für die Scheibenreinigung zählt frostsicheres Wischwasser, auch die Kühlflüssigkeit des Motors muss mit ausreichendem Frostschutz versorgt sein. Mit einem Handbesen lassen sich Motorhaube und Dach vom Schnee befreien. Bleibt das Auto im Schnee stecken, kann man es mit einem Klappspaten freischaufeln. Neben einem stabilen Eiskratzer und einem Enteisungsspray sollten auch Decken und warme Getränke mit an Bord sein. Und nicht zuletzt ist vor der Fahrt in alpine Regionen rechtzeitig an Schneeketten zu denken.
 
Ketten fallen am Reifen kaum noch auf
Ketten fallen am Reifen kaum noch auf. Diese bieten auf langen und steilen Steigungen mit Neuschnee oder festgefahrener Schneedecke einen erheblich besseren Halt als Winterreifen. Auf vielen Alpenstrecken sind die Ketten bei winterlichen Straßenverhältnissen ohnehin vorgeschrieben. In Österreich etwa gilt die entsprechende Vorschrift vom 1. November bis zum 15. April des Folgejahres. Wer sich nicht daran hält, muss mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld rechnen.
 
Übung macht den Schneekettenmeister
Auch wenn das Aufziehen moderner Schneeketten einfach und in kürzester Zeit vonstattengeht, sollte man es vor der Abfahrt mindestens einmal in der Garage geübt haben. Dabei ist ebenfalls festzustellen, ob die Dimensionen der Kette passen, ansonsten sind Beschädigungen am Fahrzeug vorprogrammiert. Nach einer Fahrstrecke von 50 bis 100 Metern sollte man den Sitz der Ketten überprüfen. Der Autoservice vor Ort berät gern, wie die Montage und Demontage einer Schneekette abläuft und übernimmt dies auch.


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