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Genug Power für frostige Tage - Mit Batteriecheck in der Werkstatt gehen Autofahrer auf Nummer sicher

(djd). Die Temperaturen fallen - und die Zahl der Fahrzeugpannen steigt sprunghaft in die Höhe. In den Wintermonaten haben Pannendienste und Werkstätten besonders häufig mit liegengebliebenen Autos zu tun. Der Spitzenreiter in der ADAC-Pannenstatistik, und das seit Jahren schon, ist die Fahrzeugbatterie: Sie ist für vier von zehn Defekten verantwortlich, so die Auswertung des Automobilclubs für das Jahr 2018.

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Kraftlos nach einer frostigen Nacht: Im Winter häuft sich wieder die Zahl der Batteriepannen. Mit einem Proficheck in der Werkstatt können Autofahrer vorbeugen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH/Getty

Kraftlos nach einer frostigen Nacht: Im Winter häuft sich wieder die Zahl der Batteriepannen. Mit einem Proficheck in der Werkstatt können Autofahrer vorbeugen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH/Getty

Energiespeicher, die ohnehin schon etwas altersschwach geworden sind, versagen bei Frosttemperaturen häufig endgültig ihren Dienst. Den damit verbundenen Ärger könnten sich Autofahrer ersparen, wenn sie rechtzeitig etwas Zeit in die Wartung investieren.
 
Rechtzeitig zum Wintercheck in die Werkstatt
Aus gutem Grund bieten viele Fachwerkstätten vor Ort jetzt einen Wintercheck zum günstigen Paketpreis an. Bei einem prüfenden Blick unter die Motorhaube kann der Fachmann frühzeitig drohende Defekte erkennen und für Abhilfe sorgen - bevor es zur zeitraubenden Panne kommt. Auch der Experte empfiehlt, den Wintercheck in der Werkstatt zu nutzen: „Wichtig ist eine regelmäßige Wartung der Batterie, etwa ein- bis zweimal pro Jahr. Vor allem zur Frostperiode sollte man überprüfen lassen, ob die Batterie noch leistungsstark genug ist - oder sie bei Bedarf erneuern lassen.“ Autofahrer können selbst dazu beitragen, die Lebensdauer des Energiespeichers zu erhöhen - mit einer entsprechend angepassten, batterieschonenden Fahrweise. So sollte man beim Kaltstart des Motors alle weiteren Verbraucher wie Lüftung, Radio und Co. ausgeschaltet lassen und zum Zünden stets die Kupplung durchtreten. Häufig sorgt allerdings auch eine sogenannte Tiefenentladung für Ärger. Ein Kurzschluss in der elektrischen Anlage kann ebenso dazu führen wie eine vergessene Fahrzeugbeleuchtung, ein defekter Generator oder Fehler im Steuergerät. Mitunter liegen die Ursachen für einen Batterieschaden tiefer. Die Diagnose in der Werkstatt geht dem auf den Grund.
 
Auch für längere Strecken gut gerüstet
Besonders empfehlenswert ist ein Werkstatttermin vor längeren Fahrten, etwa in den Winterurlaub. Um unterwegs für alle Fälle vorbereitet zu sein, sollte man praktische Helfer im Kofferraum mitnehmen. Kompakte Ladegeräte geben Fahrzeugbatterien auch unterwegs neue Energie. Einen wichtigen Hinweis noch für alle, die ein Auto mit Start-Stopp-Automatik besitzen: Der Batterietausch gehört hier in jedem Fall in Profihände: Nur der passende Batterietyp, professionell gewechselt, stellt sicher, dass das Start-Stopp-System einwandfrei funktioniert.


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