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Gemeinsam spielen

Schwanewede (eb). In den Osterferien wurde der Hort der Begegnungsstätte Schwanewede (BGS) zum Ort der Begegnung: „Stammkinder“ lernten Mädchen und Jungen aus der Ukraine kennen.

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Kinder aus verschiedenen Welten beim gemeinsamen Spiel: Ukrainische Kinder im Hort der Begegnungsstätte Schwanewede.

Kinder aus verschiedenen Welten beim gemeinsamen Spiel: Ukrainische Kinder im Hort der Begegnungsstätte Schwanewede.

Während der regulären Schulzeit besuchten die Jungen und Mädchen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, bereits die Willkommensklasse der Dreienkampschule. Und in den Ferien den Hort der BGS. Das Fazit: „Anfänglich waren die Kinder zurückhaltend miteinander. Aber dann fanden sie zueinander - zum Spielen, Basteln, Tanzen, Lachen und Toben“, berichtet Jürgen Stegmann, Leiter der Begegnungsstätte.
Bei so viel gemeinsamer, positiver Energie sei die Zeit wie im Fluge vergangen. „Leider“, stellt die Hortleiterin Tatjana Kriete fest. „Die Kinder waren zum Ende der Ferien echt traurig. Sie haben morgens immer direkt gefragt, wann sie in den Hort können.“ Und auch die Rückmeldung der Eltern seien positiv gewesen, wie die gebürtige Ukrainerin aus Lugansk erzählt. Inzwischen lebt sie seit 30 Jahren in Deutschland und hat mit Jürgen Stegmann das Programm für alle ihre Ferienschützlinge entwickelt.
Den Stein ins Rollen brachte ein Anruf von Jens Bunk, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin der Gemeinde Schwanewede. „Wir waren sofort dabei, die elf Kinder aus der Ukraine auch zu betreuen“, erzählt Jürgen Stegmann. Dass das aber ohne zusätzliches Personal nicht möglich wäre, war schnell klar. So fügte es sich perfekt, dass unter anderem die ukrainische Grundschullehrerin Christina Dakhnova in den Osterferien die notwenigen Ressourcen hatte, um zu unterstützen. Sie unterrichtet sonst die Willkommensklasse. „Es war eine fröhliche, ausgelassene Zeit, in der Spaß und Deutschlernen nicht zu kurz kamen“, resümieren Jürgen Stegmann und Tatjana Kriete.


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