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Immer weniger Zeitzeugen - Kranzniederlegung in Hülseberg

Hülseberg (eb). Wie in den Vorjahren wurde die Feier zum Volkstrauertag in Hülseberg von Ortsvorsteher Klaus Sass und den Kameraden der Ortsfeuerwehr um Brandmeister Holger Joost durchgeführt. Auch dieses Jahr hatten sich wieder ältere Mitbürger eingefunden, die im Anschluss noch einmal an frühere Zeiten erinnerten.
 

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Hülsebergs Ortsvorsteher wies noch einmal daraufhin, dass die beiden Weltkriege eine unvorstellbare Zahl an Opfern gefordert hatten.  Foto: eb

Hülsebergs Ortsvorsteher wies noch einmal daraufhin, dass die beiden Weltkriege eine unvorstellbare Zahl an Opfern gefordert hatten. Foto: eb

Ortsvorsteher Sass bedauerte, dass die Zeitzeugen immer weniger werden bzw. ganz fehlen. „Da schweigen die Stimmen, die aus erster Hand über die Gräuel und Grausamkeiten des Krieges berichten und aktiv und mit Leidenschaft dafür eingestanden sind, dass es in Deutschland keine Alternative zu Frieden gibt und geben darf“. Hülsebergs Ortsvorsteher wies noch einmal daraufhin, dass die beiden Weltkriege eine unvorstellbare Zahl an Opfern gefordert hatten. „Ganz genaue Zahlen gibt es bis heute nicht, so Sass, doch die Historiker sprechen von rund 80 Millionen Toten in mittelbarem und unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Das sind so viele Menschen, wie Deutschland heute Einwohner hat.“
Zum Schluss seines Redebeitrages bat Sass die Anwesenden, gegen Abgrenzung, Egoismus und Nationalismus und für Respekt, Menschlichkeit und Miteinander mutig einzutreten. „Zeigen wir gemeinsam in Hülseberg und in allen Orten unserer Stadt, dass uns eine offene und wertschätzende Gesellschaft wichtig ist“. Ortsbrandmeister Joost verlas danach das Totengedenken und legte mit Heinz Hermann Mehrtens einen Kranz am Ehrenmal nieder.


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