Harry Czarnik

Festakt an der Mozartstraße - Kita „Komponistenviertel“ feiert Einweihung

Osterholz-Scharmbeck. Nach einem Jahr und einer Woche Probelauf fand am vergangenen Freitag in der Kindertagesstätte (Kita) „Komponistenviertel“ in Osterholz-Scharmbeck mit 90 geladenen Gästen die offizielle Eröffnung statt. Die Kita in der Mozartstraße 51 ist eine integrativ arbeitende Einrichtung der Lebenshilfe Osterholz gGmbH, in der auch Kinder mit Beeinträchtigung und Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung von entsprechenden Fachkräften betreut werden.

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Saskia Berges (Mitte) stellt den Gästen der Einweihungsfeier ihr Kita-Team vor, das aus 17 pädagogischen Fachkräfte, zwei Bufdis, zwei Reinigungskräften und zwei Praktikanten besteht.  Foto: hc

Saskia Berges (Mitte) stellt den Gästen der Einweihungsfeier ihr Kita-Team vor, das aus 17 pädagogischen Fachkräfte, zwei Bufdis, zwei Reinigungskräften und zwei Praktikanten besteht. Foto: hc

„Ohne die Hilfe von freien Trägern könnten wir dem Bedarf an Kita-Plätzen nicht gerecht werden“, lobte die Erste Stadträtin Bettina Preißner in ihrem Grußwort das Engagement der Lebenshilfe. Und das die Bildungseinrichtung genau hier errichtet worden sei, zeige die Verbundenheit zum Quartier.
 
Platz für 66 Kinder
Olaf Bargemann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Osterholz gGmbH, schaute bei seiner Begrüßung noch einmal zurück. „Die Planung für dieses Haus hat eigentlich schon vor drei Jahren begonnen“, erinnerte er sich. Aber dann sei alles ganz schnell gegangen. Auf einem Grundstück von 3.000 Quadratmetern sei in weniger als neun Monaten Bauzeit eine Kita entstanden, die auf 1.500 Quadratmetern ausreichend Platz für 66 Kinder in fünf Gruppen bietet. Zu loben sei außerdem die gute Zusammenarbeit zwischen Planung und der an der Bauausführung beteiligten Handwerksbetriebe. Und man habe bei den Herstellungskosten sogar noch die vereinbarte Summe von 3,9 Millionen Euro unterschritten.
 
Spielen ist das Wesentliche
Der Einrichtungsleiterin Saskia Berges war es vorbehalten, ihr Team und die Abläufe im Haus vorzustellen. 17 pädagogische Fachkräfte, zwei Bundesfreiwilligendienstler (Bufdis), zwei Reinigungskräfte und zwei Praktikanten sorgen sich um die Kinder und die Einrichtung. „Spielen ist das Wesentliche in unserer Kita“, führte Berges aus. „Und niemand wird aufgrund einer Beeinträchtigung ausgegrenzt.“
 
13 Nationen vereint
Zurzeit werden von morgens 8.00 bis nachmittags um 16.00 Uhr Kinder aus 13 Nationen in der Kita betreut. Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Gruppenraum und Waschraum, und die drei Krippengruppen haben darüber hinaus noch einen Schlafraum zur Verfügung. Dem Kita-Namen und dem Quartier entsprechend haben die Räume unterschiedliche Instrumenten-Namen bekommen. „Schauen sie sich unsere Kita an“, lautete die Einladung an die Gäste zu Führungen durch das Haus. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von dem Liedermacher und Sänger Florian Müller aus Hepstedt, bevor das Kuchenbüfett mit Selbstgebackenem eröffnet wurde, das Eltern und Großeltern der Kita-Kinder angeliefert hatten.


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