Janine Girth

„Wir wollen das Beste draus machen“ - Heiligabend im Dienst: Landrat besuchte Weihnachts-Arbeiter

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Eigentlich immer gute Laune in der Krankenhausküche: Landrat Bernd Lütjen zollte Respekt für die Arbeit über die Feiertage auch für die Mitarbeiter von Krankenhausleiter Klaus Vagt (hinten): Winfried Braun, Melanie Gotthold, Petra Beyer, Tanja Prigge, Anja Seidel und Anja Brasas.  Foto: ek

Eigentlich immer gute Laune in der Krankenhausküche: Landrat Bernd Lütjen zollte Respekt für die Arbeit über die Feiertage auch für die Mitarbeiter von Krankenhausleiter Klaus Vagt (hinten): Winfried Braun, Melanie Gotthold, Petra Beyer, Tanja Prigge, Anja Seidel und Anja Brasas. Foto: ek

Osterholz-Scharmbeck. Tannenbaum, Lichterschmuck, Kerzenschein - und Dienst nach Plan. Das ist Weihnachten für nicht wenige Menschen im Landkreis, die für uns, für unsere Sicherheit und unsere Gesundheit rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche da sind. Auch in diesem Jahr wollte der Landrat Bernd Lütjen an einem Tag im Jahr wie an diesem Heiligen Abend wenigstens symbolisch ihnen etwas von ihrem Einsatz zurückgeben.
Er bereiste von halb elf Uhr vormittags bis um kurz vor drei Uhr nachmittags acht Stationen im Landkreis, wo Menschen für andere Menschen durchgehend einsatzbereit sind und brachte jeder Station ein kleines Geschenk mit.
Die Schwaneweder DRK-Rettungswache empfing den Landrat als erste Station, und auch beim Osterholz-Scharmbecker Roten Kreuz und der DRK-Rettungswache erwarteten den Landrat statt Jammern und Klagen freundliche Gesichter, die ihrem Dienst nachgingen. Im Gästehaus des Diakonischen Werks in Osterholz-Scharmbeck platzte der Landrat in eine eigene kleine Feierstunde hinein und man freute sich anschließend über den Besuch und die Aufmerksamkeit des Landkreis-Ersten gemeinsam mit den Gästen.
Im Kreiskrankenhaus verließen gerade die Eltern des kleinen Talis, der gerade am Vortag zur Welt gekommen war, das Krankenhaus mit ihrem schönsten vorweihnachtlichen Geschenk als junge Familie, als der Wagen des Landrats vorfuhr. Acht kleine Präsente wurden auf die Stationen verteilt, die Lütjen gemeinsam mit dem Krankenhaus-Chef Klaus Vagt überreichte.
Trotzdem gute Laune
In der Krankenhausküche traf der Landrat die gut gelaunte Belegschaft, die bereits seit sechs Uhr morgens mit der Verpflegung der Patienten beschäftigt war. Bis 15 Uhr würde deren Schicht nun dauern, dann kämen die Kollegen. „Und zu Hause geht’s dann weiter mit Kochen“, sagte Anja Brasas. Bedauern? Nein! Es mache ihr nun mal Spaß. Die gute Laune in der Küche wirkte nicht nur ansteckend auf den Krankenhauschef Klaus Vagt und den Landrat: „Wir lachen hier manchmal so laut, dass manche Patienten schon mal den Kopf zur Tür hineinstreckten und fragten, ob wir Hilfe bräuchten.“
Mit Kaffee und Schokolade und einem druckfrischen Wandkalender mit Landkreismotiven bedankte sich der Landrat für ihren Einsatz im Dienst der Menschen. Und auch in der Station 8 „Innere“ freute sich die Auszubildende Angelika Kinder stellvertretend für ihre Kollegen und Kolleginnen, die allesamt wie auf Station 6 nicht anwesend sein konnten - die Pflege und das wachsame Auge auf die Patienten gingen nun mal vor.
Der Unterschied zu Weihnachten auf den Stationen? „Die Pflege bleibt die gleiche, aber es ist viel mehr Familie zu Besuch bei den Patienten.“ Doch auch über Weihnachtsgebäck am Krankenbett und liebevoller Fürsorge bliebe es doch so: „Niemand ist gern über Weihnachten im Krankenhaus. Das ist bestimmt für alle schwer. Aber wir wollen das Beste draus machen und versuchen, jeden zu erfreuen.“
Landrat Lütjen setzte nach dem Krankenhausbesuch seine Route fort und traf wenig später bei der Polizei in Osterholz-Scharmbeck ein. Von dort aus wurden die Lilienthaler Klinik und die DRK-Rettungswachen in Lilienthal und Hambergen besucht, bevor sich Lütjen auch in den privaten Heiligabend zurückziehen durfte.



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