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Weihnachtsspende für #wärmewinter

Osterholz-Scharmbeck (eb). Die Weihnachtsspende der ASO geht in diesem Jahr an die Diakonie in der Kreisstadt.

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Christof von Schroetter überreicht die symbolische Spende an Angelika Meurer-Schaffenberg und Superinten-dentin Jutta Rühlemann. Foto: eb

Christof von Schroetter überreicht die symbolische Spende an Angelika Meurer-Schaffenberg und Superinten-dentin Jutta Rühlemann. Foto: eb

Mit 2.500 Euro hat die Abfall-Service Osterholz (ASO) den Energiefonds zum Wärmewinter des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises am vergangenen Dienstag auf insgesamt 7.500 Euro aufgestockt.

ASO-Geschäftsführer Christof von Schroetter übergab im Haus der Kirche einen Korb mit Tannengrün, Süßigkeiten, Socken und (unechten) Geldscheinen an Kirchenkreissozialarbeiterin Angelika Meurer-Schaffenberg. „Das ist eine Aktion, die unterstützenswert ist“, sagte von Schroetter zu Meurer-Schaffenberg und Superinten-dentin Jutta Rühlemann vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck. Die Sozialarbeiterin sieht ihre Aufgabe darin, Menschen in emotionalen und materiellen Fragen zu begleiten. Der Energiefonds zum Wärmewinter ist ihr zufolge als „Notfallhilfe für Menschen in besonderen schwierigen Situationen“ gedacht.

 

Bis zu 300 Euro für Notfälle

 

„Da ist jemand, dem ist die Waschmaschine und der Herd kaputt gegangen, hinzu kommt noch eine Erkrankung“, nennt sie ein Beispiel. Der- oder diejenige könne sich per Mail oder Telefon an sie wenden. „In dem Gespräch frage ich auch nach Einnahmen und Ausgaben und entscheide dann über die Höhe des Unterstützungsbetrages“, sagt die Sozialarbeiterin. Die Obergrenze liege bei 300 Euro. „Ich habe bereits erste Hilfen aus dem Notfallfonds an einige Menschen weitergegeben.“ Die Verteilung nach Kriterien seien „Lust und Last zugleich“.

Für sie sei der Übergabetermin der Weihnachts-Spenden der schönste im Jahr, sagte Annemarie Lampe, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ASO. „Wir wollen damit auch Projekte unterstützen, die nicht ganz so bekannt sind.“ Diese Spende sei nun „speziell für den Notfall“ gedacht. Die ASO sehe diese als regionale Winter-Weihnachts-Hilfe.

Superintendentin Rühlemann schätzt die 2.500 Euro der ASO als willkommenen zusätzliche Hilfe zum laufenden Hilfsfonds der Landeskirche. Diese hat 45.000 Euro an den Kirchenkreis überwiesen. Davon gingen 30.000 Euro an die Gemeinden im Kirchenkreis, 15.000 Euro ans Diakonische Werk. Diese 15.000 Euro seien noch einmal aufgeteilt worden: 10.000 Euro für Sachspenden, 5.000 für den Notfallfonds.

 

#wärmewinter

 

Laut Rühlemann unterstützen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie bundesweit unter dem Titel #wärmewinter Menschen, die besonders von den Folgen der Energiekrise und Inflation betroffen sind. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in prekären Lebenssituationen seien durch die aktuelle Situation noch stärker in eine soziale Notlage geraten. Allerdings solle das Geld aus dem Notfallfonds ausdrücklich nicht nur an Personen gehen, die Anspruch auf Sozialleistungen hätten. „Die Sachspenden bestehen aus einem Set von Duschkopf, einer abschaltbaren Stromsteckerleiste und einem Hygrometer“, erklärte Meurer-Schaffenberg. Insgesamt seien schon 200 Sets verschenkt worden, 100 würden derzeit noch über die Gemeinden des Kirchenkreises verteilt. Die Vergabeaktion hat für sie auch eine „Türöffnerfunktion“. Sie komme so mit Menschen ins Gespräch, um eventuell weitere Unterstützung anzubieten. Sie kenne sich gut mit den Möglichkeiten staatlicher Hilfen aus und könne so dazu beitragen, finanzielle Not zu lindern. Informationen gibt es bei Meurer-Schaffenberg unter der E-Mail-Adresse angelika.meurer@evlka.de oder telefonisch unter 04791/80684.


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