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Volkstheater mit Witz

Mit „De Queen vun Quekenbüttel“ zeigt das Theater in Osterholz (TiO) ab Samstag, 2. März, um 20 Uhr das zweite Stück seiner diesjährigen Saison.

Mit viel Witz präsentieren die Darsteller:innen ihr neues Theaterstück und zeigen ein Leben mit Machtspielen und Intrigen.

Mit viel Witz präsentieren die Darsteller:innen ihr neues Theaterstück und zeigen ein Leben mit Machtspielen und Intrigen.

Die niederdeutsche Komödie „De Queen vun Quekenbüttel“ von Konrad Hansen nimmt die Zuschauer:innen mit in das turbulente Leben der steinreichen Witwe Hermine, die zwischen intriganten Machtspielchen und alten Affären die Kontrolle bewahren muss. Premiere feiert das packende Stück am Samstag, 2. März, um 20 Uhr auf Gut Sandbeck.

 

Familiendrama und Chaos

 

Als Königin des autonomen Fleckens Quekenbüttel regiert Hermine Kohrs (Elke Weber) über weite Ackerflächen und Seelandschaften. Mit ihrer korrupten Art verschreckt sie dabei etliche Pflegekräfte und später auch Bürgermeisterin Antje (Tina Stelljes). Für ihr Amt möchte Hermine nämlich Sohn Detlef (Frederick Burdorf) einsetzen, der währenddessen mit den Avancen von Hermines Pflegerin Dörte (Elena Razetti) zu kämpfen hat. Als dann auch noch Ex-Mann Siggi Kliefoth (Felix Murken) auftaucht, scheint das Familiendrama perfekt. Ob Hermine es schaffen wird, alle Fäden zusammenzuhalten? Und wie ihr Schwester Marlene (Petra Frerichs) dabei hilft…

 

Werdegang des Regisseurs

 

Regisseur des Stückes ist Philip Lüsebrink, der schon zum dritten Mal in Osterholz gastiert. Bereits 2016 und 2018 inszeniert der studierte Opernsänger mit der Theatergruppe zwei Stücke. „Aus der Zusammenarbeit mit professionellen Regisseuren nehmen wir immer interessante Erfahrungen mit, um unser Theater noch qualitativ hochwertiger zu gestalten“, bemerkt Astrid Gries, 1. Vorsitzende des TiO. Lüsebrink blickt dabei auf eine bemerkenswerte Biografie zurück. Nach über 15 Jahren am Hamburger Operettentheater, führt ihn sein Weg als Gastregisseurs des Bühnenbundes nach Delmenhorst, Flensburg und Schwerin. Vor einigen Jahren erhält er für seine Arbeit den Willy-Beutz-Preis, der alle zwei Jahre für die Inszenierung ernster, niederdeutscher Stücke verliehen wird.

 

Wahl zum Stück

 

Dass die Wahl in Osterholz auf ein plattdeutsches Stück des Flensburgers Hansen gefallen ist, begrüßt Lüsebrink sehr. Er empfindet das Lustspiel als schönes Volksstück, zu dem er sich als Regisseur gerne offen bekenne. „Denn oft geht es im Volkstheater darum, dem Publikum in humorvoller Weise einen Spiegel vorzuhalten“, erklärt er. Dabei bringe die Inszenierung einer Komödie aber immer auch Herausforderungen mit sich. „Meist ist es schwerer, ein Publikum zum Lachen zu bringen, als nur ein Problem darzustellen“, findet Lüsebrink. Eine Pointe zu setzen habe immer auch etwas Technisches und erfordere perfektes Timing.

 

Anpassung an Region

 

Um dem Dreiakter noch dynamischer zu gestalten, kürzt der Gastregisseur einige Szenen und passt das Flensburger Platt des Originals ein wenig der Osterholzer Region an. „Beim Übertragen hat mir auch ein Teil des Ensembles geholfen, das selbst mit der plattdeutschen Sprache groß geworden ist“, berichtet der Regisseur. Bis Sonntag 28. März präsentieren die sieben Schauspieler:innen das zweistündige Stück insgesamt 16 Mal. Karten lassen sich dafür schon jetzt beim Osterholzer Zeitungsverlag in der Bördestraße, bei allen weiteren Nordwest-Ticket-Verkaufsstellen oder online unter www.nordwest-ticket.de erwerben.


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