Unverständnis über Union
Osterholz-Scharmbeck. Mit Befremden und Unverständnis reagiert die SPD Osterholz-Scharmbeck auf die Äußerungen der CDU zur Situation in der Beckstraße. Die Polizei habe in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass dort keine signifikante Häufung von Straftaten festzustellen sei.
„Die Polizei in Osterholz-Scharmbeck leistet eine engagierte und aufmerksame Arbeit“, erklärt der SPD-Bürgermeisterkandidat Torsten Haß. Seine Partei habe uneingeschränktes Vertrauen in die örtliche Polizei und wehre sich gegen den Versuch, deren Arbeit für parteipolitische Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. „Wir alle sollten die Polizei ihre Arbeit machen lassen. Alles andere ist schädlich“, so Haß.
Nach Angaben der SPD haben Stadt, Polizei und Präventionsrat gemeinsam die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Blick. Mögliche Probleme würden von allen Beteiligten ernst genommen. Aus wahltaktischen Gründen einen „Kriminalitätsschwerpunkt“ zu konstruieren, helfe dagegen nicht weiter.
Eine solche Stimmungsmache leiste vielmehr Kräften Vorschub, die Ängste schüren wollten, heißt es weiter. „Verantwortungsvoller Umgang mit Problemen wird nicht durch populistische Stimmungsmache bewirkt, sondern durch die aufmerksame und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit aller Beteiligten“, betont die SPD.
Die Zusammenarbeit von Polizei und Stadt im Präventionsrat habe sich wiederholt bewährt. Diesen Weg müsse man gemeinsam fortsetzen, statt ihm Steine in den Weg zu legen.

Unter Gottes Himmel



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