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Umbaumaßnahmen stehen in den Startlöchern

Lilienthal (sr). Den Wünschen und Ansprüchen der Kund*innen Rechnung tragen: Das liegt der Sparkasse Rotenburg Osterholz am Herzen. Als „Flaggschiff“ wird nun das Sparkassengebäude in der Klosterstraße umgebaut.

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Thorben Prenntzell (Vorstandsmitglied), Axel Grabe (BancArt), Christian Weber (Geschäftsstellenleiter Lilienthal) , Ulrich Messerschmitt (Vorstandsvorsitzender) und Stefan Waldow (Bereichsleiter Nord) freuen sich auf die umgestaltete, innovative Geschäftsstelle in Lilienthal.  Foto: sr

Thorben Prenntzell (Vorstandsmitglied), Axel Grabe (BancArt), Christian Weber (Geschäftsstellenleiter Lilienthal) , Ulrich Messerschmitt (Vorstandsvorsitzender) und Stefan Waldow (Bereichsleiter Nord) freuen sich auf die umgestaltete, innovative Geschäftsstelle in Lilienthal. Foto: sr

Das markante Gebäude im Herzen Lilienthals wurde vor 100 Jahren im Jugendstil errichtet und im Jahr 1996 durch einen Anbau erweitert.
Von außen wird das denkmalgeschützte Haus keine Veränderungen erfahren. Im Inneren dagegen wird das bisherige Geschäftsmodell sozusagen auf den Kopf gestellt. Die ersten Planungen bezüglich des Umbaus erfolgten bereits vor zwei Jahren. Die endgültigen Pläne existieren seit nun einem Jahr. Also keine Maßnahme, die Corona geschuldet ist.
Rund zwei Millionen Euro wird das Kreditinstitut in die Hand nehmen. „Ein klares Bekenntnis zum Standort Lilienthal“, macht Vorstandsvorsitzender Ulrich Messerschmitt deutlich. Ziel des Umbaus sei es, die Beratungs- und Servicesituation für die Kunden zu verbessern und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Und diese seien ganz klar ein Mehr an Beratung und weniger der Service. Die Kunden würden, sicherlich beschleunigt durch den Corona-Lockdown, ihren Service mehr und mehr an den Automaten und online erledigen. Beim Besuch in der Geschäftsstelle stehe der Wunsch nach Beratung im Vordergrund.
So werden nun mehr und größere Beratungsräume entstehen. Diese sollen an Funktionalität keine Wünsche offen lassen. Auch versprechen sie mehr Diskretion als die bisherigen Beratungsecken. Weiterer Kern der Maßnahmen ist die Umgestaltung der Kundenhalle inklusive eines neuen Kassenbereichs. In allen Geschossen des Gebäudes werden Bauarbeiten stattfinden.
Die Firma „BancArt GmbH“ aus Hamburg, mit der die Sparkasse Rotenburg Osterholz bereits mehrere Vorhaben realisiert hat, ist auch dieses Mal wieder federführend mit an Bord. Somit würden die Herausforderungen, dass beim Umbau sowohl Aspekte wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu berücksichtigen seien, wie auch Denkmalschutz, Sicherheit, Brandschutz und Funktionalität sehr gut gemeistert werden, sind sich Stefan Waldow, Bereichsleiter Nord bei der Sparkasse und Axel Grabe, Geschäftsführer von BancArt, einig.
Froh sei man im Hause auch, dass mehr als 90 Prozent der Arbeiten von regionalen Handwerksbetrieben ausgeführt werden. Ein wichtiger Aspekt, um Wirtschaftskraft in der Region zu stärken und zu halten.
Während der Umbauphase werden die Kunden natürlich nicht im sprichwörtlichen Regen stehen gelassen. In einem Ausweichquartier auf dem Sparkassenparkplatz bietet die Sparkasse ab dem 28. September hier ihren Kundenservice an. Auch die SB-Technik wird dorthin ausgelagert. Die Beratung für Privatkund*innen findet während der Bauphase im Gebäude statt. Die Firmenkundenberater*innen werden in dieser Zeit in die Räume der Geschäftsstellen in Wilstedt und Truppermoor wechseln. Öffnungs- und Beratungszeiten bleiben unverändert. Laufen alle Baumaßnahmen nach Plan wird das Erdgeschoss des Gebäudes bereits im Laufe des Februars wieder nutzbar sein. Der komplette Abschluss der Baumaßnahmen ist für Mai 2021 geplant.


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