„Team Ritterhude“ tritt an
Ritterhude. Angeführt wird sie von Timo Koschnick und Gerrit Becker, auf eine eigene Kandidatur für das Bürgermeisteramt verzichtet die Wählergemeinschaft.
Das Team Ritterhude geht mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten in die Gemeinderatswahl. Bei der Aufstellungsversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe wählte die Wählergemeinschaft Timo Koschnick auf Listenplatz eins und Gerrit Becker auf Platz zwei.
Die Liste vereine kommunalpolitische Erfahrung, neue Ideen und unterschiedliche berufliche sowie persönliche Perspektiven, so die Wählergemeinschaft. Ziel sei es, die Position im Gemeinderat weiter auszubauen. „Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir kommunalpolitisch etwas bewegen können. Heute sind wir bereits die zweitgrößte Fraktion im Gemeinderat. Unser Ziel ist es, dieses Ergebnis auszubauen und künftig noch mehr Verantwortung für die Entwicklung Ritterhudes zu übernehmen. Dafür treten wir mit einer Mannschaft an, die Kompetenz, Engagement und den Willen mitbringt, Entscheidungen zu treffen“, sagte Spitzenkandidat Timo Koschnick.
Gerrit Becker sieht den Schwerpunkt der Wählergemeinschaft ebenfalls in der Arbeit des Rates: „Der Gemeinderat ist das politische Herzstück unserer Gemeinde. Hier wird entschieden, welche Projekte umgesetzt werden und wohin sich Ritterhude entwickelt. Unser Anspruch ist es, gute Ideen nicht nur einzubringen, sondern sie auch in konkrete politische Entscheidungen zu übersetzen.“
Kein eigener Bürgermeisterkandidat
Einen eigenen Bewerber oder eine eigene Bewerberin für das Bürgermeisteramt wird das Team Ritterhude nicht aufstellen. Die Wählergemeinschaft begründet dies mit den unterschiedlichen Aufgaben von Rat und Verwaltung. Der Gemeinderat lege die politischen Ziele fest und fasse die Beschlüsse, während der Bürgermeister als Hauptverwaltungsbeamter für deren rechtssichere und effiziente Umsetzung verantwortlich sei.
„Andere Parteien stellen einen politischen Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt auf. Wir sehen die Aufgaben klar getrennt“, sagte Koschnick. „Im Gemeinderat wird Politik gemacht. Der Bürgermeister sorgt dafür, dass diese Politik umgesetzt wird. Für dieses Amt ist deshalb nicht entscheidend, welcher Partei jemand angehört, sondern ob er oder sie die Verwaltung kompetent führt und die Beschlüsse des Rates zuverlässig umsetzt.“
Auf den ersten beiden Listenplätzen stehen Timo Koschnick und Gerrit Becker. Es folgen Jennifer Begerow, Bettina Müller-Thielbahr, Christoph Struckhoff, Wilfried Guttmann, Claus Struckhoff, Marco Begerow, Timo Kühl, Mirco Becker, Michael Rennhack, Patrick Seitz, Irene Reuter, Meike Seegelken und Janko Seegelken.

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