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Stiller Volkstrauertag

Hülseberg (eb). Ortsvorsteher Klaus Sass legte zusammen mit Ortsbrandmeister Holger Joost zum diesjährigen Volkstrauertag einen Kranz am Ehrenmal nieder.

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„Den Toten zum Gedenken - den Lebenden zur Mahnung“, heißt es alljährlich zum Volkstrauertag.  Foto: H. Joost

„Den Toten zum Gedenken - den Lebenden zur Mahnung“, heißt es alljährlich zum Volkstrauertag. Foto: H. Joost

Hülseberg (eb). Ortsvorsteher Klaus Sass legte zusammen mit Ortsbrandmeister Holger Joost zum diesjährigen Volkstrauertag einen Kranz am Ehrenmal nieder. Für Klaus Sass, zugleich auch stellvertretender Bürgermeister der Kreisstadt ist klar: „Jedes Schicksal, jede Geschichte ist es wert, dass man sich ihrer erinnert. Die Erinnerungen sind es, die uns prägen und Erinnerungen beeinflussen unser Handeln und unseren Umgang miteinander. Nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen und so eine bessere Zukunft gestalten. Deshalb müssen wir die Einzelschicksale sehen, im persönlichen Umfeld nach Spuren suchen und die wenigen Zeitzeugen, die es noch gibt, einladen und anhören. Die Erinnerung an die Vergangenheit muss stets der Auftrag für die Gegenwart bleiben. Die Stimmen der Toten haben wir weiterzugeben, auch wenn sie längst verstummt zu sein scheinen. Sie mahnen uns für gewaltlose Konfliktlösungen. Sie erneuern in uns den Wunsch nach Frieden und Versöhnung“. Eine wichtige Aufgabe sei für Sass auch, „uns mit allen Kräften für das friedliche Zusammenleben der Menschen einzusetzen. Das sollten wir vorleben: in unseren Familien, in den Schulen, in unserer Stadt, in unserem deutschen Vaterland, in Europa. Damit bekommt das Sterben der Menschen, derer wir heute gedenken, auch einen versöhnlichen Sinn“.


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