

Lilienthal. Die SPD Lilienthal hat ihre Liste für die Kommunal- und Gemeinderatswahl am 13. September aufgestellt. Die stimmberechtigten Mitglieder kamen dazu im Hallenbadrestaurant „Schoofmoor Garten“ in Lilienthal zusammen.
Der Aufstellungsversammlung war eine arbeitsintensive Vorbereitung vorausgegangen. Dazu gehörten mehrere Klausurtagungen und Mitgliederversammlungen zu kommunalpolitischen Themen sowie SPD-interne und externe Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Der Vorstand um den Vorsitzenden Oliver Blau stellte bei der Versammlung sowohl die Kandidatenliste als auch das Wahlprogramm vor.
Die Mitglieder und Gäste nutzten die rund dreistündige Versammlung auch, um über Themen aus der Gemeinde sowie über aktuelle Fragen aus Bundes- und Landespolitik zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem der Kreisparteitag und der Bezirksparteitag, die in der Vorwoche stattgefunden hatten.
Drei parteilose Bewerber
Nach der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten stimmten die Mitglieder den Vorschlägen des Vorstandes mit großer Mehrheit zu. Auf Platz eins der Liste steht Oliver Blau. Es folgen Britta Weber auf Platz zwei und Niels Graffstedt auf Platz drei. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind Claudia Ostendorff, Dennis Runge, Ruth Blöser, Jens Erdmann, Uwe Kempf, Kurt Klepsch, Rolf-Jürgen Husse, Ulrike Mauß-Erdmann, Peer Mandera, Tom Thorun, Ulrike Meyerdierks und Bernd Meyerdierks.
Mit Dennis Runge auf Listenplatz fünf, Ulrike Meyerdierks auf Platz 14 und Bernd Meyerdierks auf Platz 15 treten auch drei parteilose Bewerberinnen und Bewerber auf der SPD-Liste an. Insgesamt geht die Lilienthaler SPD mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkampf.
Wahlprogramm beschlossen
Neben der Kandidatenliste wurde auch das Wahlprogramm des Ortsvereins beraten. Inhaltlich setzt die SPD in ihrem Programm unter dem Motto „Weil Lilienthal mehr ist als ein Wohnort“ unter anderem auf solide Gemeindefinanzen, verlässliche Kinderbetreuung und starke Schulen. Genannt werden etwa flexible und bedarfsgerechte Betreuungsangebote, bessere Betreuungsschlüssel in den Kindergärten, der Erhalt und Ausbau von Hortangeboten sowie weitere Investitionen in die Grundschulen und die Modernisierung des IGS-Gebäudes „Auf dem Kamp“.
Weitere Schwerpunkte sind bezahlbares Wohnen, Mobilität, Klima- und Katastrophenschutz sowie die Unterstützung von Vereinen, Ehrenamt, Kultur und Seniorenarbeit. Die SPD spricht sich für „Entwicklung mit Augenmaß“, mehr kleine und barrierefreie Wohnungen, den Ausbau von Radwegen, besseren öffentlichen Nahverkehr, mehr Photovoltaik, Hochwasser- und Starkregenschutz sowie eine verlässliche Förderung des Vereinswesens aus.



