

Landkreis Osterholz. Am Donnerstag, 10. September, werden auch im Landkreis Osterholz wieder die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet. Anlass ist der bundesweite Warntag. Um 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Probewarnung aus.
Die Meldung wird über das Modulare Warnsystem des Bundes verbreitet. Dazu gehören unter anderem Cell Broadcast, bei dem Warnhinweise direkt auf Mobiltelefone geschickt werden, sowie die Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP. Gegen 11.45 Uhr soll über die angeschlossenen Warnmittel Entwarnung gegeben werden.
Parallel beteiligt sich der Landkreis Osterholz mit einem flächendeckenden Test der Sirenen. Um 11 Uhr ertönt für eine Minute ein auf- und abschwellender Heulton. Dieses Signal bedeutet im Ernstfall eine Warnung der Bevölkerung. Um 11.45 Uhr folgt ein einminütiger Dauerton als Entwarnung.
„Viele Menschen kennen die unterschiedlichen Sirenensignale nicht“, sagt Landrat Bernd Lütjen. Gerade bei Katastrophen seien die Sirenen jedoch ein wichtiges Warnmittel. Der Warntag solle deshalb nicht nur die Technik überprüfen, sondern auch die Bevölkerung mit den verschiedenen Signalen vertraut machen.
Die Erkenntnisse aus dem Test sollen nach Angaben des Landkreises zudem dazu dienen, technische und organisatorische Abläufe weiter zu verbessern.

