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Schachtische in der Stadt

 Seit vergangenem Donnerstag zieren zwei neue Outdoor-Schachtische den Spielplatz an der Kirchenstraße mitten in der Innenstadt.

Zur Eröffnung spielt Bürgermeister Torsten Rohde (links) gegen Initiator Günter Radloff (rechts).

Zur Eröffnung spielt Bürgermeister Torsten Rohde (links) gegen Initiator Günter Radloff (rechts).

Osterholz-Scahrmbeck. Mitten in der Osterholzer Innenstadt laden zwei Betontische mit eingelassenem Schach-Spielbrett Interessierte, aber auch ZuschauerInnen, zum Spielen und Verweilen ein. „Mit den Spieltischen wollen wir nicht nur die zahlreichen Schachbegeisterten aus den örtlichen Vereinen zum Spielen einladen“, erklärt Bürgermeister Torsten Rohde, der die neue Sportstätte feierlich einweiht. Ziel der Aktion solle es ebenfalls sein, allgemeines Interesse für den Sport zu wecken, weshalb Zuschauer:innen bei anstehenden Partien ausdrücklich erwünscht seien. „Außerdem sind die Outdoor-Tische eine tolle Möglichkeit, um unsere Innenstadt wieder mehr zu beleben“, findet Rohde. 3.200 Euro hat man deshalb für die Anlage, samt Stühlen, investiert.

 

Die Idee zum Projekt

 

Initiator des Projektes ist Günter Radloff, der selbst auf eine lange Schachlaufbahn zurückblicken kann. Bereits 1991 fängt er mit dem Sport an. „Durch das Beobachten anderer Spieler:innen habe ich mir die verschiedenen Züge und Strategien nach und nach eigenständig beigebracht“, berichtet der passionierte Schachspieler. Bis heute spielt er im Verein und feierte vor kurzem „75 Jahre Turnierschach“ auf Gut Sandbeck. In seiner Freizeit leitet Radloff AGs an Schulen im Landkreis und begeistert dort bereits die Jüngsten für das Spiel. Durch die Eröffnung der Outdoor-Tische will er Schach nun auch im öffentlichen Raum sichtbar machen.

 

Ein spannendes Duell

 

Passend zur Einweihung lässt es sich Bürgermeister Rohde nicht nehmen, in einem kleinen Duell gegen Radloff anzutreten. „Obwohl ich ein wenig geprobt habe, gehe ich von einem Schachmatt in wenigen Zügen aus“, scherzt der Herausforderer. Radloff überlässt seinem Gegner zwar die weißen Figuren, woraufhin dieser die Partie einleitet – schnell treibt der Schachbegeisterte den Bürgermeister jedoch in eine Zwickmühle. Nach etwa 20 Minuten gibt sich Rohde geschlagen. „Von Beginn an ist der Bürgermeister zu leichtfertig mit seinen Bauern umgegangen“, kommentiert Günter Radloff spitzfindig. Dennoch habe er bis zum Ende tapfer gekämpft. Nach dem Duell ließen sich auch weitere Zuschauer:innen zu einer ersten Partie hinreißen.

Interessierte, die in Zukunft eine Partie spielen möchten, können sich die Schachfiguren beim Eiscafé Durigon kostenfrei ausleihen oder selbst mitbringen.


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