

Ritterhude. Die Partei Die Linke strebt bei den Kommunalwahlen erstmals den Einzug in den Ritterhuder Gemeinderat an. Vier Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um ein kommunales Mandat in der Gemeinde. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Interessenvertretung der Bürgerinnen und Bürger.
Auf der Mitgliederversammlung der Linken wurden Detlef Sowinski, Johanna-Sophie Jaeger, Christina Heß und Johannes Weiler in dieser Reihenfolge gewählt. Sowinski, Heß und Weiler sind Betriebsräte in ihren Betrieben. Die Interessenvertretung ist der Grund für ihr kommunalpolitisches Engagement. „Das Wohl der Gemeinde ist selbstverständlich von großer Bedeutung. Die Interessen der hier lebenden Menschen sind dabei maßgeblich“, so Weiler. Detlef Sowinski ergänzt: „Mieterinnen und Mieter brauchen bezahlbare Wohnungen. Diese sind im Ortskern und in den Ortschaften nicht ausreichend vorhanden. Auch Eigenheimbesitzer sind von den Herausforderungen betroffen, die mit der Energiewende einhergehen. Ihre Interessen müssen direkt in kommunalpolitische Entscheidungen einfließen können.“
Die Linken in Ritterhude verfolgen dieses Ziel mit einer verstärkten direkten Beteiligung. Die bestehenden formalen Beteiligungsmöglichkeiten bei der Verkehrsplanung, wie beispielsweise bei einer schnellen Entlastung an der B 74 oder bei der Ansiedlung eines großen Supermarktes, werden als unzureichend erachtet. „Eine verstärkte direkte Beteiligung führt zu einem höheren gesellschaftlichen Engagement. Eine ausgewogene Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten ist essenziell für eine stabile Demokratie“, sagt Christina Heß.




