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Premiere auf dem Dorfplatz: Pennigbüttel schnackt

Pennigbüttel. (nek). Endlich ist es soweit: Der Dorfplatz in Pennigbüttel, im letzten Jahr fertiggestellt, durfte erstmals als offizieller Austragungsort von „Pennigbüttel schnackt“ eingesetzt werden.
Bilder
Müller, Kassenwart des Vereins Pro Pennigbüttel, konnte bei „Pennigbüttel schnackt“ - open air verkünden, dass das Projekt Dorfplatz vollständig abgeschlossen ist. Foto: nek

Müller, Kassenwart des Vereins Pro Pennigbüttel, konnte bei „Pennigbüttel schnackt“ - open air verkünden, dass das Projekt Dorfplatz vollständig abgeschlossen ist. Foto: nek

Bei sonnigem Sommerwetter, gekühlt von einer leichten Brise und der Spezialausgabe des Pennigbütteler Biers trafen sich die Bewohner:innen der Ortschaft, um mit Ortsvorsteherin Martina de Wolff eine sechs Punkte umfassende Tagesordnung abzuarbeiten.
Martina de Wolff konnte den Pennigbütteler:innen dabei den neuen Vorstand der Landjugend Pennigbüttel vorstellen, die nun unter dem Motto „Man nehme eine Portion Kameradschaft, eine Prise Zusammenhalt und etwas mehr als eine Messerspitze Spaß und Freude am Landleben“ unter dem Vorsitz von Insa de Wolff zusammenkommen.
 
Jubiläum des SV Komet
 
Torben Klinder vom Organisationsteam „100 Jahre SV „Komet“ Pennigbüttel“ informierte über den Stand der Planungen der Jubiläumsfeiern. „Wir haben schon vor drei Jahren mit den Planungen begonnen“, ließ Klinder wissen. „Es wurde bereits eine Sticker-Aktion durchgeführt, bei der alle Sparten des Vereins vorgestellt wurden“, berichtete Klinder. Die Resonanz sei gut gewesen, man habe Präsenz zeigen können. „Ein Jahrhundertlauf war geplant, doch leider hat das Gesundheitsamt die Genehmigung dazu abgelehnt.“ Mit einer neuen Corona-Verordnung sei der Lauf aber vielleicht Anfang September doch noch möglich, erklärte Torben Klinder.
„Falls es nicht klappt, können wir 2022 immer noch den 101. Geburtstag feiern!“
 
Schulleiterin stellt sich vor
 
Die neue Schulleiterin der Grundschule Sonnentau Pennigbüttel/Sandhausen nutzte die Zusammenkunft auf dem Dorfplatz, um sich den Ortsansässigen vorzustellen. „Ich wollte hierher“, sagte sie entschlossen. Sie habe vor ihrer Entscheidung nicht nur die Ortschaft bei mehreren Ausflügen mit ihrer Familie erkundet, sondern sich auch in der Schule selbst umgesehen und dort mit den Lehrkräften gesprochen. „Wir haben aneinander Gefallen gefunden“, konnte Jennifer Schönmann konstatieren und lobte sowohl das Team der Schule als auch das pädagogische Konzept. Schönmann warb auch um die Mitarbeit der Pennigbütteler:innen an der Schule, etwa bei der Unterstützung des Lesenlernens oder der Vermittlung der Niederdeutschen Sprache. „Hier können wir Ihre Mitarbeit brauchen“. Nur eine Frage stelle sie sich: „weshalb gibt es vor der Schule keine Fußgängerampel?“
 
Zu schnelle Autos vor der Schule
 
Diese Frage berührte ein Thema, das zuvor die Verkehrsengel Andrea Lieder und Melanie Benz angesprochen hatten, die seit Ende letzten Jahres zusammen mit anderen Freiwilligen morgens zwischen 7.30 und 8 Uhr an den Überwegen der T-Kreuzung Im Dorfe / Unter den Linden / Pennigbütteler Straße die Schulkinder sicher über die Straße geleiten.
Obwohl in diesem Bereich nur 30 Stundenkilometer erlaubt sind, führen hier viele Autofahrer zu schnell, selbst Ortsvorsteherin Martina de Wolff sei bei ihrem Schutzengel-Dienst an einem Freitagmorgen einmal fast von einem Bus erfasst worden.
Nun gäbe es gar Überlegungen, den Zebrastreifen „Unter den Linden“ zu entfernen. Dies sei zwar rechtlich in Ordnung, „aber der Zebrastreifen ist hier dringend nötig“, betonte Schutzengel Andrea Lieder.
 
Unser Dorf hat Zukunft
 
Pennigbüttel werde sich über den Verein Pro Pennigbüttel wieder für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bewerben, ließ Martina de Wolff die Gäste auf dem Dorfplatz wissen. „Bis Mitte Oktober müssen wir unsere Bewerbungsmappe einreichen und ein Video drehen, immerhin geht es um 5000 Euro auf Kreisebene!“ Die Ortsvorsteherin sprach auch die Verschönerung der Wand einer Unterführung der Siemensstraße an. Ein Graffiti-Künstler habe zugesagt, eine Seite der Unterführung zu gestalten, für die andere Seite würden noch Vorschläge angenommen, so de Wolff.
Abschließend warb de Wolff darum, dass sich Pennigbütteler Bürger:innen im wählbaren Alter an der Wahl zum Seniorenbeirat beteiligen würden. Außerdem ließ de Wolff ihre Mitbürger wissen, dass sie nicht mehr für den Stadtrat kandidieren würde: „Zehn Jahre sind genug!“, so die Ortsvorsteherin.


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