

Worpswede. Nachdem die Städtepartnerschaft im vergangenen Juni im Worpsweder Rathaus offiziell besiegelt worden war, reiste nun eine zehnköpfige Delegation aus Worpswede nach Italien. Mit dabei waren Bürgermeister Stefan Schwenke, Ratsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Tourist-Info, Museumsverbund und Künstlerinnenhäusern. Ziel war es, den Partnerort kennenzulernen, Kontakte zu vertiefen und Perspektiven für die Zusammenarbeit zu entwickeln.
Auf dem Weg nach Olevano Romano besuchte die Gruppe zunächst die Deutsche Akademie Villa Massimo in Rom. Direktorin Julia Draganovic und Philine Griem von den Künstlerinnenhäusern Worpswede stellten die Arbeit der Stipendienstätte vor.
In Olevano Romano, rund 50 Kilometer östlich von Rom, wurde die Delegation herzlich empfangen. Beide Bürgermeister betonten, dass Städtepartnerschaften den europäischen Gedanken konkret erlebbar machten. Das Bergdorf hat wie Worpswede eine lange Geschichte als Künstlerort. Heute befinden sich dort mit der Villa Serpentara und der Casa Baldi wichtige Stipendienstätten.
Zum Programm gehörten Besuche im Palazzo Colonna-Marcucci, in einer Produzentengalerie sowie in der Casa Baldi und der Villa Serpentara. Auch der deutsche Botschafter in Italien, Thomas Bagger, und Kulturattaché Andreas Krüger nahmen teil und signalisierten Unterstützung für weitere Projekte.
Als nächster Schritt ist für Sommer 2027 ein gemeinsames Kunstfestival in Olevano Romano geplant. Außerdem werden Möglichkeiten für wirtschaftlichen und kulturellen Austausch sowie Kooperationen im Bildungsbereich geprüft, darunter Klassenfahrten, Praktika und Schüleraustausche. In Worpswede soll zudem ein öffentlicher Informationsabend in der Ratsdiele stattfinden, bei dem Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen einbringen können.



