Joerg Monsees

Notruf aus der Hosentasche -Seeberger Kinder lernten Erste Hilfe

Seebergen (eb). „Schon die Jüngsten sollten wissen, wie sie im Notfall helfen und sicher reagieren.“ Katharina Holm und Gordon Locke vom Heimatverein Seebergen haben diese Idee mit den anderen Seeberger Vereinen beratschlagt und gemeinsam mit Freiwilliger Feuerwehr, VfR und FSG haben sie ein entsprechendes Angebot für Seeberger Kinder organisiert.
So kamen dann auch 15 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ins Feuerwehrhaus „Am Mühlenberg“, wo schon das Team der DLRG rund um Monika Bähr auf sie wartete. „Es ist schon etwas länger her, dass wir diese Schulung für Kinder durchgeführt haben“, sagte die erfahrene Lebensretterin und war gespannt, wie der Nachmittag bei den jungen Seebergern ankommen wird.
Die Geschichten von Tim und Tina mit ihren Erlebnissen am Strand, in der Stadt oder im Garten zogen die Kinder in den Bann. Wie verhalte ich mich richtig, wenn ein anderes Kind stürzt? Was mache ich bei einem Bienenstich? Was sage ich am Telefon, wenn ich den Notruf 112 gewählt habe? Hier lernten die Kinder, dass selbst bei 112 der Anschluss mal besetzt sein kann oder dass es auch mal lange dauert, bis der Notruf angenommen wird. Situationen, die bei hohen Anfragevolumen in der Notrufleitzentrale durchaus vorkommen und wahrscheinlich auch für manch Erwachsenen zu Verunsicherungen führen könnten.
Obwohl viele Kinder schon in der Schule oder bei der Jugendfeuerwehr über das Verhalten im Rettungsfall gesprochen haben, waren alle eifrig dabei, wenn es darum ging, das richtige Verhalten im Notfall zu üben. Immer wieder wurde die kleine Rettungskette geübt. Und am Ende des Nachmittages kannte jedes Kind diese kleine Rettungskette und den Notruf aus der Hosentasche: „Wenn Du Hilfe brauchst ganz schnell herbei, dann wähle eins (Daumen rechts), eins ( Daumen links), zwei (beide Daumen zusammen).“ Damit das Gelernte nicht in Vergessenheit gerät, haben die Kinder einen kleinen Rettungsleitfaden gebastelt, den jedes Kind am Ende eines spannenden Nachmittags mit nach Hause nehmen konnte. In ihm wird die kleine Rettungskette stets wiederholt: „Sei Achtsam, hol Hilfe, spende Trost.“
„Wir möchten die Seeberger Kinder stark machen“, sagen die Initiatoren des Heimatvereins Seebergen, Katharina Holm und Gordon Locke. „Die Kinder spielen draußen, sie haben weite Wege zur Schule und müssen einfach fit sein im Straßenverkehr. Da kann es immer wieder zu kniffligen Notfall-Situationen kommen.“ Die Seeberger Vereine waren sich dann auch schnell einig, dass sie diese Idee der Kinder- und Jugendsparte im Heimatverein gemeinsam realisieren, die Teilnahmegebühren größtenteils übernehmen und für das leibliche Wohl sorgen.
Die Lebensretter von der DLRG fanden dies beachtlich: „Das ist schon etwas Besonderes, wie die Seeberger aus unterschiedlichsten Vereinen hier an einem Strang ziehen.“ Das Schulungsangebot der DLRG für Kinder kann von Interessierten direkt in der Geschäftsstelle gebucht werden.



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