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Mehr Sicherheit im Bus

Nach Problemen im Schulbusverkehr übt die evb mit Worpsweder Grundschulkindern jetzt sicheres Verhalten an Haltestelle und im Bus.

 

Mitarbeitende des Busbereichs der evb führten die Busschule mit den Kindern durch.

Mitarbeitende des Busbereichs der evb führten die Busschule mit den Kindern durch.

Bild: Eb

Worpswede. Mit großem Erfolg hat die Busschule der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) an der Grundschule Worpswede Premiere gefeiert. Anlass war eine Bitte der Schule: Das verhalten einiger Schüler:inne an der Bushaltestelle und im Bus hatte sicht zuletzt verschlechtert und hätte so zu einem Sicherheitsrisiko für Kinder und Fahrpersonal werden können.

Um gemeinsam Lösungen zu entwickeln,kamen Vertreter:innen der Schulleitung, der Elternschaft, des Landkreises und der evb zusammen. Es wurde klar, dass nur gezielte und praxisnahe Schulungen den Kindern ein sicheres und respektvolles Verhalten im öffentlichen Nahverkehr vermitteln können. Das der Verkehrsverbund in Bremen/Niedersachsen (VBN) entsprechende Termine erst in rund zehn Monaten anbieten konnte, entschied sich die evb, kurzfristig selbst aktiv zu werden.

 

Praxisnahe Übungen

Den Auftakt bildete die 4. Jahrgangsstufe mit jeweils zwei klassen. Mithilfe von Pylonen zeigten die Schüler:innen selbst, wie man sich korrekt und sicher an der Haltestelle anstellt. Einen besonderen Moment mit Aha-Effekt erzielte der evb-Busfahrer mit der Demonstration des großen Wendekreises eines Busses, die sehr eindrucksvoll verdeutlichte, warum ausreichender Abstand zur Bordsteinkante lebenswichtig ist.

Im Bus selbst stand das richtige Verhalten während der Fahrt im Mittelpunkt. Zwei Mitarbeitende der evb zeigten, wie man sich nicht verhalten sollte – eine Methode, die bei den Kindern für viel Aufmerksamkeit und sorgte. Ergänzend dazu wurde erklärt, wo und wie man sich sicher festhält, wie korrekt ein- und ausgestiegen wird und welche Benimmregeln im Bus gelten. Auch soziale Aspekte kamen nicht zu kur: So wurde den Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, Busfahrer:innen zu begrüßen.

 

Gefahrenbremsung

Ein Höhepunkt der Schulung war die abschließende Gefahrenbremsung bei 30 km/h. Die eindrucksvolle Demonstration machte den Kindern deutlich, welche Kräfte bei einer Vollbremsung wirken und warum fester Stand und sicheres Festhalten unverzichtbar sind.

Zum Abschluss erhielten alle Schüler:innen eine Warnweste und kleine Reflektoren zur besseren Sichtbarkeit im Straßenverkehr. In den kommenden Wochen wird die Busschule an der Grundschule fortgesetzt. Ziel ist es, das Verhalten der Kinder nachhaltig positiv zu beeinflussen und die Sicherheit im Schulbusverkehr langfristig zu erhöhen.


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