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Leben in OHZ

An der BBS Osterholz-Scharmbeck haben sich die Schüler:innen mit den Herausforderungen der Stadt auseinandergesetzt und Lösungen dafür gesucht.

Die Schüler:innen freuten sich, ihre Ideen Anne Deutsch, Herbert Behrens und Marie Jordan (v.l.) vorzustellen.

Die Schüler:innen freuten sich, ihre Ideen Anne Deutsch, Herbert Behrens und Marie Jordan (v.l.) vorzustellen.

Bild: Eb

Osterholz-Scharmbeck. Besonders jüngere Bürger:innen sind immer häufiger mit den Problemen und Herausforderungen des Alltags konfrontiert. Deshalb haben sich 40 Schüler:innen der BBS OHZ mit den Themen beschäftigt. Unter der Moderation von Karlotta Hein und David Atef von EUROSOC#DIGITAL wurde in einem EU-Planspiel die Probleme identifiziert und Lösungsvorschläge erarbeitet.

Ein zentraler Punkt der Diskussion war der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Für viele Jugendliche seien die hohen Ticketkosten ein Hindernis für ihre Mobilität und eine erhebliche finanzielle Belastung.
Ein weiteres Thema war die Sicherheit. Besonders abends fühlen sich viele junge Menschen unsicher und wünschen sich eine erhöhte Polizeipräsenz.

Bei der Freizeitgestaltung kritisierten die Jugendlichen, dass kaum Aufenthaltsmöglichkeiten in der Innenstadt gebe. Sie wünschen sich beispielsweise Cafés, in denen auch Hausaufgaben gemacht werden können. Zudem wurde das Fehlen einer Disco bemängelt. „OHZ ist für junge Menschen unattraktiv. Ich wohne im Stadtteil Osterholz, da sind selbst die Wege zum Supermarkt weit. Und Freizeitmöglichkeiten sind gar nicht vorhanden“, erzählt der Schüler Marco Perepeczko.

Die Jugendlichen stellten ihre Ergebnisse den beiden Politikerinnen Anne Deutsch (SPD) und Marie Jordan (CDU) sowie dem Politiker Herbert Behrens (Die Linke) vor.
Marie Jordan appellierte an die Schüler:innen, dass sie ihre Wünsche und Probleme öffentlich machen sollten und sich zu engagieren. „Wenn mir etwas nicht passt, dann muss ich aktiv werden, um es zu ändern“, sagte auch Herbert Behrens. Anne Deutsch unterstützte die Aussagen der beiden, betonte jedoch, dass es viel Durchhaltevermögen brauche, um Projekte umzusetzen.

Für die Schüler:inne heißt es nun abzuwarten, was mit ihren Erkenntnissen passiert.


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