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Kirchenkreis begrüßt Stephanie Thiele im Gottesdienst

Osterholz-Scharmbeck (eb). Im Rahmen eines Gottesdienstes führte Superintendentin Jutta Rühlemann am vergangenen Sonntag in der St. Willehadi-Kirche Stephanie Thiele als neue Geschäftsführerin des Diakonisches Werkes des Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck ein.

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Sie haben die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Oster-holz-Scharmbeck, Stephanie Thiele (Zweite von rechts) in ihr Amt eingesegnet: Superintendentin Jutta Rühlemann und die Sarepta-Schwestern Monika, Edith, Annemarie und Ingrid (von links). Foto: Roland Hofer

Sie haben die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Oster-holz-Scharmbeck, Stephanie Thiele (Zweite von rechts) in ihr Amt eingesegnet: Superintendentin Jutta Rühlemann und die Sarepta-Schwestern Monika, Edith, Annemarie und Ingrid (von links). Foto: Roland Hofer

Dabei gaben Partner, Mitarbeiter:innen, Freund:innen und Bekannte interessante Einblicke in die Motivation und den Charakter der neuen Geschäftsführerin. Im Rahmen des Gottesdienstes stellte die Superintendentin die neue Geschäftsführerin vor. Laut Rühlemann ist Stephanie Thiele von Hause aus Krankenschwester. Nach vielen Fort- und Weiterbildungen und Studien sei sie ins Management gewechselt und habe in unterschiedlichen Leitungsfunktionen in sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen gearbeitet. Zuletzt war die 44-Jährige als Geschäftsführerin in der Privatwirtschaft tätig.
 
Werte weitergeben
 
Als Besonderheit verwies Rühlemann darauf, dass Stephanie Thiele auch als Diakonisse zur Sarepta-Schwesternschaft mit Sitz in Bethel gehöre. Vier Frauen dieser Schwesternschaft, die Schwestern Monika, Edith, Annemarie und Ingrid, nahmen an dem Gottesdienst teil. Sie begleiteten auch die liturgische Einführung durch eine Segnung. Den Frauen der Schwesternschaft ist der Einsatz für andere Menschen und die Solidarität einer christlichen Gemeinschaft wichtig. Der Name Sarepta geht auf Namen einer Witwe im Alten Testament zurück, die anderen half und der geholfen wurde.
Die Diakonissen stünden, so die Superintendentin, in der Tradition, die Werte des Evangeliums nicht nur im Wort sondern auch durch die Tat weiterzugeben. „Dabei stärken sie sich gegenseitig den Rücken.“
Patrick Grotheer, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, überbrachte die Grüße seines Verbandes sowie die der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände im Landkreis Osterholz. Diese arbeiten eng mit der Diakonie des Kirchenkreises zusammen. Er stellte ein Zitat des Rotkreuz- und Rothalbmond-Begründers, Henry Dunant, in den Mittelpunkt seines Grußwortes. „Helfen, ohne zu fragen wem“, habe dieser als Credo über seine Arbeit gestellt.
Weitere Einblicke gaben Menschen, die Thiele nahestehen. Freundin Inis Prade erinnerte daran, dass die jetzige Geschäftsführerin durchaus nervös gewesen sei, als es damals um die Bewerbung für die Geschäftsstelle ging. „Und dann warst du stolz, als es geklappt hat.“ Prade zufolge ist ihre Freundin eine leidenschaftliche Teamplayerin. „Das partnerschaftliche Miteinander und der Austausch sind ihr wichtig.“
Wegbegleiter Winnie Bunk beschrieb Thiele als eine Frau, die Freude im Umgang mit Menschen habe. „Sie hat für jeden ein offenes Ohr und stellt sich den Herausforderungen.“ Die Vorsitzende des Vorstands der Synode des Kirchenkreises, Heike Schumacher, sagte: „Wir freuen uns total, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Sie passen gut hier hin.“
 
Mit ganzem Herzen für die Diakonie
 
Sie sei „überwältigt von den Grußworten und dem Empfang“, sagte Geschäftsführerin Thiele. Besonders dankbar sei sie darüber, dass die vier Sarepta-Schwestern angereist seien. Sie wolle sich mit ihrem ganzen Herzen und ihrer Liebe im Diakonischen Werk für die Menschen einsetzen, versicherte Thiele. „Das kann ich aber nicht allein.“ Der weitere Austausch werde noch spannend.
Die 44-Jährige ist gebürtige Paderbornerin, verheiratet, hat einen siebenjährigen Sohn und lebt in Stuhr bei Bremen. Als eines der nächsten Projekte möchte sie nun die Kooperation mit dem DRK ausbauen. Weitere Kooperationen mit Netzwerkpartnern seinen in der Planung und Entwicklung.


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