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Kandidat:innen ab 60 gesucht: Seniorenbeirat der Stadt wird neu gewählt

Osterholz-Scharmbeck (nek). Für die Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt werden aktuell noch Kandidat:innen gesucht. Wer in Osterholz-Scharmbeck wohnt und 60 oder älter ist, kann sich bewerben.

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Bürgermeister Torsten Rohde, Fachbereichsleiterin Susanne Fedderwitz und die Srniorenbeiratsmitglieder Harry Schnackenberg und Rolf Bellmann freuen sich auf viele engagierte Ü60-er, die sich aktiv an der Mitarbeit im Seniorenbeirat beteiligen wollen. Foto:nek

Bürgermeister Torsten Rohde, Fachbereichsleiterin Susanne Fedderwitz und die Srniorenbeiratsmitglieder Harry Schnackenberg und Rolf Bellmann freuen sich auf viele engagierte Ü60-er, die sich aktiv an der Mitarbeit im Seniorenbeirat beteiligen wollen. Foto:nek

Der Anteil der älteren Bürger in Osterholz-Scharmbeck nimmt zu. Lag die Anzahl der Über-60-jährigen 2018 noch bei 8840 Mitbürgern, so sind es 2021 bereits 9575 Bürgerinnen und Bürger, die das 60. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben. Diese Bürgerinnen und Bürger sind jetzt aufgerufen, sich an der Wahl des Seniorenbeirats zu beteiligen.
In einem Pressegespräch hob Bürgermeister Torsten Rohde die Bedeutung des Beirates hervor, dessen Amtszeit nun auf Wunsch der Beiratsmitglieder auf vier Jahre verringert und an die Wahlperioden der Kommunalwahl angepasst wurde.
 
Beirat wurde 1980 eingeführt
 
Laut Rohde habe der Seniorenbeirat seit seiner Einführung 1980 bereits viele Impulse zur Kommunalpolitik auf Stadtebene beigetragen, insbesondere in der Stadtentwicklung. Weiterhin sei der Gedanke des generationsübergreifenden Lernens durch die Mitglieder des Seniorenbeirates vorangetrieben worden und die Beiräte hätten bei nicht nur seniorenrelevanten politischen Themen ihre Erfahrungen und Ratschläge eingebracht. „Die Lebenserfahrung älterer Menschen, die zudem oft noch im Berufsleben stünden, ist ein wichtiger Faktor“, hob Rohde hervor und ergänzte: „Von ihren Kenntnissen profitiert die Gesellschaft!“ Durch die „gewollte Einmischung“ entstünden konstruktive Debatten, lobte der Bürgermeister.
 
Neun Mitglieder werden gewählt
 
Der Seniorenbeirat der Stadt Osterholz-Scharmbeck hat neun Mitglieder, die für eine Amtszeit von nun vier Jahren gewählt werden. Um für den Seniorenbeirat zu kandidieren, sind alle Osterholz-Scharmbeckerinnen und -Scharmbecker, die in diesem Jahr ihr 60. Lebensjahr vollendet haben oder vollenden werden aufgerufen, sich bis zum 6. August bei Susanne Fedderwitz zu melden. „Wir brauchen den vollständigen Namen des oder der Kandidatin, das Geburtsdatum und einen kurzen Abriss der persönlichen Vita“, erläuterte Fedderwitz. Auf dieser Basis werde dann eine Kandidatenliste erstellt und die Kandidat:innen für einen Fototermin ins Rathaus eingeladen. Steht dann die Kandidatenliste, werden am 1. September die Kandidat:innen zunächst der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor dann die Wahlunterlagen am 14. September an alle wahlberechtigten Seniorinnen und Senioren in der Kreisstadt versendet werden. Bis zum 8. Oktober haben die Wahlberechtigten dann Zeit, ihre Kandidat:innen per Briefwahl zu wählen.
 
„Erweitert den Horizont“
 
Was auf die neuen Beiratsmitglieder zukommt, erläuterten die Seniorenbeiratsmitglieder Rolf Bellmann und Harry Schnackenberg. „Einmal monatlich findet eine Sitzung statt, die Beiratsmitglieder, die zusätzlich noch Mitglieder in politischen Ausschüssen sind, treffen sich ebenfalls einmal im Monat zu den Ausschusssitzungen“, so Bellmann und Schnackenberg. Weiterer Zeitaufwand entstünde durch die Vorbereitung der Sitzungen, „aber das hält sich in Grenzen“, versicherten die Beiratsmitglieder.
Und welche Vorteile bringt der Einsatz im Seniorenbeirat? Rolf Bellmann schätzt, dass er weiterhin seine gesammelten Erfahrungen und Fachwissen einbringen kann, Harry Schnackenberg, leidenschaftlicher Osterholz-Scharmbecker, setzt sich für die Verbindung über die Generationsgrenzen hinweg ein, „zudem erweitert das Ehrenamt den Horizont“, sagte Harry Bellmann.
Wer sich im Seniorenbeirat engagieren möchte, kann sich zuvor bei Imke Rittaler, Telefon 04791/17355 oder E-Mail rittaler@osterholz-scharmbeck.de, oder auch Susanne Fedderwitz, Telefon 04791/17273, E-Mail sfedderitz@osterholz-scharmbeck.de ausführlicher beraten, und dann auf die Kandidatenliste setzen lassen.


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