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Investition in Sicherheit

Mit neuer Schutzkleidung soll die Feuerwehr in künftigen Einsätzen noch besser vor Gefahren geschützt werden.

Der Erste Stadtrat Torsten Haß übergab die erste von 100 neuen Einsatzjacken an die Stadtkleiderwartin Yvonne Dommaschke.

Der Erste Stadtrat Torsten Haß übergab die erste von 100 neuen Einsatzjacken an die Stadtkleiderwartin Yvonne Dommaschke.

Bild: Eb

Osterholz-Scharmbeck. Die rund 400 aktiven Einsatzkräfte der zehn Feuerwehren im Stadtgebiet können sich über eine dringend benötigte Verstärkung des Bestandes an persönlicher Schutzausrüstung freuen. Insgesamt 100 neue Sätze, bestehend aus Einsatzjacke und -hose, wurden vom österreichischen Hersteller zur Stadtkleiderkammer geliefert und konnten nun vom Ersten Stadtrat Torsten Haß offiziell übergeben werden. „Ich danke allen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden, die tagtäglich für die Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt und auch darüber hinaus eintreten“, so Haß. „Mit dieser Schutzausrüstung leistet die Stadt einen unverzichtbaren Beitrag.“ Stadtbrandmeister Chris Hartmann unterstreicht zusätzlich die Bedeutung der Lieferung: „Die persönliche Schutzausrüstung ist die Lebensversicherung für die Feuerwehrleute. Hier können wir uns keine Kompromisse leisten, weder in der Qualität noch in der Anzahl der Ausrüstung.“

Die Spezialkleidung schützt den träger vor irreversiblen gesundheitlichen Schäden und muss extreme Belastungen aushalten. So muss sie beispielsweise Temperaturen von über 1.000 Grad bei direkter Beflammung über zehn Sekunden standhalten und darf danach nicht brennen. Eine spezielle Membran hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit vom Träger nach draußen, nicht aber von draußen nach drinnen zu lassen. Die feinsten Poren dieser Schicht halten darüber hinaus auch Viren, Bakterien, Körperflüssigkeiten und Chemikalien vom Träger fern und schützen so in mehrfacher Hinsicht.

„Nach einigen Großbränden innerhalb eines kurzen Zeitraumes sind wir in der Vergangenheit mit unserem damaligen Bekleidungsbestand schnell an unsere Grenzen gekommen“, sagt Hartmann. „Die Verwaltung hat die Bedeutung des Themas zum Glück schnell erkannt und außerplanmäßig Mittel für die Nachbestellung zur Verfügung gestellt.“ Der Erste Stadtrat ist überzeugt, dass „auch in Zukunft alle Fraktionen des Stadtrates und die Verwaltung gemeinsam das ehrenamtliche Engagement und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr mit allen zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen werden“, so Haß abschließend.


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