

Lilienthal. Der Angehörigen- und Betreuerbeirat der Lilienthaler Diakonie hat sich mit einem offenen Brief an die Geschäftsleitung der Klinik Lilienthal gewandt. Darin fordert das Gremium, den nach seiner Darstellung schlechten und unfallträchtigen Zustand des Hospitalweges möglichst zeitnah anzugehen. Der Weg werde von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern der Lilienthaler Diakonie sowie von Angehörigen regelmäßig genutzt.
Der Beirat setzt sich für die Anliegen, Bedürfnisse und Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ein. In dieser Funktion werde er seit Jahren immer wieder auf den Zustand des Hospitalweges angesprochen. Viele der dort lebenden Menschen seien schlecht zu Fuß, auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen. Einige würden im Liegerollstuhl geschoben.
Nach Darstellung des Beirates sei der Weg wegen zahlreicher Schäden im Belag nur eingeschränkt nutzbar. Es sei bereits zu Stürzen oder gefährlichen Situationen gekommen. Auch bei Fahrten zur Ambulanz oder Aufnahme der Klinik seien durch Unebenheiten und Schlaglöcher unvermeidbare Erschütterungen entstanden, die bei Betroffenen Schmerzen ausgelöst hätten.
Der Beirat betont, dass er die Klinik bereits mit einem Schreiben im Januar auf das Problem hingewiesen habe. In einer Antwort vom 26. Januar habe die Klinik angekündigt, den Beirat über dessen Rechtsanwalt schriftlich zu informieren, sobald rechtliche Rahmenbedingungen zur Beteiligung geklärt seien und der Beginn einer Baumaßnahme konkret absehbar sei. Auf weitere Nachfragen zum Sachstand habe der Beirat nach eigener Darstellung jedoch keine Antwort mehr erhalten.
Kontakt habe der Beirat auch zur Geschäftsleitung der Lilienthaler Diakonie aufgenommen. Diese habe zugesichert, bereits mit der Klinik im Gespräch zu sein. Außerdem sei die Diakonie bereit, ihren Teil des Hospitalweges nach Möglichkeit zeitgleich sanieren zu lassen. Ob und inwieweit Anwohnerinnen und Anwohner heranzuziehen seien, könne der Beirat nicht beurteilen. Diese Frage könne gegebenenfalls auch nach der Straßensanierung geklärt werden, heißt es in dem offenen Brief.
Der Angehörigen- und Betreuerbeirat bittet die Klinikleitung nun, das Problem zeitnah anzugehen und sich dabei mit der Geschäftsleitung der Diakonie abzusprechen.


